Kapfenberg: "Es besteht keine Gefahr"

Information an die Bürger: Fritz Kratzer und Franz-Kurt Grabenhofer.
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In einer eilends einberufenen Pressekonferenz bestätigen Kapfenberg-Bürgermeister Fritz Kratzer und Bezirkspolizeikommandant Franz-Kurt Grabenhofer: "Es gibt keine Gefahr für die Bevölkerung, es ist kein Terrorakt zu befürchten."

Die Vorgeschichte: Ein in Niederösterreich inhaftierter Tschetschene drehte im Gefängnis ein Video, auf dem er seinen Staatspräsidenten Ramsan Kadyrow heftig beschimpft. Das Video war kurz auf "Youtube" zu sehen. 
Vor mehr als zehn Jahren gab es einen ähnlichen Fall in Wien, bei dem ein Kritiker von Kadyrow auf offener Straße erschossen worden ist. Man geht beim BVT offenbar davon aus, dass tschetschenische Agenten auch in Österreich stationiert sind und deshalb für die Familie des immer noch inhaftierten Tschetschenen Gefahr besteht. Aus diesem Grund hat die Polizei ein Auge auf die Wohnungen der tschetschenischen Großfamilie, die in Wien auf drei Bezirke verstreut wohnt. Der Fall zieht sich auch bis ins Mürztal, wo es ebenfalls Verwandte gibt. Ein Volksschulkind wurde von der Polizei aus der Schule abgeholt wurde, was für Irritation bei den Lehrpersonen und Klassenkameraden sorgte.
"Mittlerweile hat es einen Informationsabend an der Schule selbst für Lehrer, Eltern und Schüler gegeben. Soweit es uns möglich war, haben wir informiert und versucht, die Bedenken zu zerstreuen", so Fritz Kratzer.
Auf Transparenz setzt auch der Bezirkspolizeikommandant Grabenhofer: "Gerüchte bringen niemanden etwas. Aktuell besteht keine Gefahr, weder für die betroffene Familie, noch für Mitschüler und Lehrer. Es handelt sich hierbei um eine Schutzmaßnahme im Rahmen des regulären Streifendienstes, es ist keine Überwachung."
Grabenhofer weiter: "Es ist Aufgabe der Polizei, jedem Schutzbedürftigen diesen Schutz auch zu gewähren, vor allem Kindern." Der Verfassungsschutz ist nicht involviert, primär ist es Aufgabe der Polizei. "Zwischen Polizei und Stadtgemeinde gibt es eine enge Abstimmung in dieser Sache", so der Bürgermeister.

Autor:

Markus Hackl aus Bruck an der Mur

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