Ausstellung
Menschenrechte aus Sicht der Brucker und Leobener Jugend

Schülerinnen bei der Gestaltung der kunstvoll-farbenprächtigen Malereien auf Tafeln.
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  • Schülerinnen bei der Gestaltung der kunstvoll-farbenprächtigen Malereien auf Tafeln.
  • Foto: Astrid Höbenreich
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Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Bruck an der Mur sowie des BG/BRG Leoben Neu präsentieren ihre eigens gestaltete Menschenrechtsausstellung.

„Welche Menschenrechte gibt es und was haben sie mit mir zu tun?“ Diese Frage stellten sich die Schüler der vierten bis achten Klassen des BG/BRG Bruck an der Mur sowie des BG/BRG Leoben Neu im Rahmen zweier Projekte, die sie gemeinsam mit der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus in den letzten Monaten durchführten. Das eine ein partizipatives Netzwerkprojekt für obersteirische Gemeinden mit dem Titel „Menschenrechte und Demokratie als gelebte Alltagskultur“, das andere der seit 2003 bestehende „Obersteirische Jugendprojektfonds“, der einmal jährlich in den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag
und Leoben initiiert wird. Heuer interessierten sich die in den Projekten engagierten Jugendlichen aus Leoben und Bruck besonders für das Thema Menschenrechte – und zwar aus ihrer persönlichen Sicht, bezogen auf ihre alltägliche Lebenswelt. Im Gedenkjahr 2018 hörten sie ein wichtiges Datum besonders häufig: den 10. Dezember 1948, an dem die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen
verkündet wurde. Ein Tag aus vermeintlich grauer Vorzeit, an dem ein Stück Papier veröffentlicht wurde – welche Bedeutung hat so ein Ereignis für ein Mitglied der Generation Z aus Bruck oder Leoben? „Wenn es die Menschenrechte heute nicht gäbe, könnten wir vieles nicht tun, es wäre schlimm“, so die einhellige Antwort der Gymnasiasten, nachdem sie im
Rahmen der beiden Projekte Workshops absolviert, Texte erarbeitet, Malereien gefertigt sowie Foto- und Bildmaterial zu ausgewählten Themenfeldern rund um Menschenrechte und Demokratie recherchiert hatten.

Vom Workshop mit dem Journalisten bis hin zur abstrakten Malerei
Am BG/BRG Bruck beschäftigten sich die Schüler der 6a gemeinsam mit
Geschichtelehrer Heinz D'´Alessandro mit den Themen Pressefreiheit, Medienkonsum und dem Recht auf Zugang zu angemessener Information. Hierzu arbeiteten sie in einem Workshop mit Kleine Zeitung-Redakteur Franz Pototschnig, der den Jugendlichen Einblick in seine Berufspraxis gewährte. Zum zusätzlich gewählten Thema Frauenrechte verfassten sie Texte und präsentierten diese bei einer Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2018 im Stadtmuseum Bruck an der Mur. Ihre selbst verfassten Texte, persönlichen Gedanken sowie eigens recherchiertes Foto- und Bildmaterial wurden schließlich für die Menschenrechtsausstellung auf stylische Tafeln gedruckt. Indes näherten sich die
Schüler der dritten bis achten Klassen des BG/BRG Leoben Neu den Menschenrechten gemeinsam mit Kunstlehrer Albert Ecker auf einer Metaebene. Sie abstrahierten etwa das Recht auf Bildung, auf Gesundheit oder freie Meinungsäußerung und schufen kunstvoll farbenprächtige
Malereien auf Tafeln. Umrahmt wurden die originellen Kunstwerke mit
Fragen und Gedanken der Jugendlichen zur Bedeutung der Menschenrechte.

Die Ausstellung „Menschenrechte aus Sicht der Jugend“ wird von 25. Februar bis 15. März im BG/BRG Bruck an der Mur zu sehen sein.

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