Boom und weniger Legionäre

Die Filzkugel boomt: Ab 11. November startet die Wintermeisterschaft des steirischen Tennisverbands – mit Rekordzahlen. In 35 Hallen kämpfen knapp 250 Mannschaften und 3.500 Spieler um Titel oder Gruppensiege. Gespielt wird in zehn Altersklassen (U15 bis Senioren 60) und 39 Gruppen (Landesliga A bis 2. Klasse). Dabei werden fast 800 Begegnungen ausgetragen und 4.700 Matches gespielt.
Zusätzlich zur offiziellen Wintermeisterschaft wird in fünf Hallen, darunter in Bruck, Kindberg und Kapfenberg, noch der Wintercup ausgespielt. Die ersten Runden sind bereits über die Bühne gegangen.
Beeindruckende Zahlen, die beim Informationsabend im Brucker Hotel Landskron vom steirischen Tennisverband, vertreten durch Wettspielreferent Gerald Groicher, präsentiert wurden. Wie auch die Durchführungsbestimmungen sowie die Neuregelung der Legionärsthematik für die Mannschaftsmeisterschaft 2018. Als Reaktion auf die Legionärsflut der vergangenen Jahre begrenzt der STTV die Ausländerzahl und geht den heimischen Weg. "Wir wollen vor allem in den Landesligen hin zu jungen, steirischen Spielern", sagt Obersteiermark-Referent Christian Mayer. Ab dem kommenden Jahr sind in den Landesligen A nur mehr zwei Nichtösterreicher spielberechtigt, in allen anderen Klassen sowie auch bei Senioren und Jugend einer. Die Steiermark ist damit in der Vorreiterrolle. Denn in der Bundesliga gibt es nach wie vor keine Beschränkung. "Schaut man sich die Mannschaftslisten dort an, hat das mit einer österreichischen Meisterschaft wenig zu tun", kritisiert Mayer.

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