18.10.2017, 10:17 Uhr

Erstklassige Poetry-Slam-Premiere in Bruck an der Mur

Bgm. Peter Koch (6.v.l.), Gastgeber Fritz Kabinger (5.v.l.) und Slammaster Mario Tomic (6.v.l.) mit den Teilnehmern und Veranstaltern des ersten Poetry Slams in Bruck an der Mur. (Foto: Stadt Bruck/Martin Meieregger)

Beim ersten „Slam an der Mur“ begeisterten Moderator Mario Tomic, fünf der mitreißendsten und erfolgreichsten Slam-Poeten Österreichs und zwei mutige Teilnehmer auf der offenen Liste das Publikum im Brucker Dachbodentheater 2.0.

Dass Poetry Slam nicht einfach nur eine trockene Dichterlesung ist, wurde den über 50 begeisterten Gästen des ersten „Slam an der Mur“ am vergangenen Samstag im Brucker Dachbodentheater 2.0 bald klar.
Schon nach wenigen Minuten hatte Slammaster Mario Tomic die Besucher in seinen Bann gezogen. Nach einer kurzen und sehr unterhaltsamen Einführung in die Regeln des modernen Dichterwettstreits fungierte der Moderator selbst als „Opferlamm“ und stellte sich mit seinem Slamtext als „Red-Akteur“ vor, um die Publikumsjury zu eichen.
Danach folgte Sprachkunst auf allerhöchstem Niveau. Anna-Lena Obermoser,
Agnes Maier, Lukas Hofbauer, Simon Tomaz und Klaus Lederwasch präsentierten das breite Spektrum des Österreichischen Poetry-Slams und ernteten für ihre eindrucksvollen Beiträge tosenden Applaus und hohe Jurywertungen. Auch die beiden Teilnehmer auf der offenen Liste, Mary Delißen und Klaus Ewald Vorhauer, schlugen sich beachtlich.
Nach der Pause setzte sich der junge Sprachakrobat Lukas Hofbauer in einem spannenden und fulminanten Finale gegen Agnes Maier und Klaus Lederwasch im Applausvoting knapp durch und konnte den Hauptpreis, einen großen Schinken von einem Brucker Bauern, mit nach Hause nehmen.
Am Ende zeigten sich das Publikum, darunter Bürgermeister Peter Koch, von der neuen Veranstaltungsreihe begeistert. „Ich bin beeindruckt von dieser herausragenden Veranstaltung und den großartigen Poetinnen und Poeten. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, den Poetry-Slam in unsere Stadt zu holen“, resümierte Koch abschließend.
Für optimale Rahmenbedingungen sorgte das Team des Dachbodentheaters 2.0 um Fritz Kabinger.
Die nächsten Termine von „Slam an der Mur“ im Dachbodentheater 2.0: 7. November, 12. Dezember, 9. Jänner, 6. Februar.
Kartenreservierungen und Infos unter www.dachbodentheater.at (Reservierung: 10 Euro, Abendkasse: 12 Euro).
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