20.10.2017, 18:43 Uhr

Voestalpine – Ausbildungszentrum von Böhler Edelstahl in Kapfenberg ist Österreichs bester Lehrbetrieb

Die Verleihung des Staatspreises. (Foto: voestalpine)
Alle zwei Jahre vergibt das Wirtschaftsministerium den Staatspreis "Beste Lehrbetriebe – Fit for Future". Unter insgesamt 200 Einreichungen wurde in diesem Jahr Böhler Edelstahl GmbH & Co KG, eine Tochtergesellschaft des voestalpine-Konzerns, für ihr zukunftsweisendes Ausbildungskonzept mit Platz 1 in der Kategorie „Betriebe über 250 Mitarbeiter“ ausgezeichnet.
Als größter steirischer Lehrlingsausbildner bietet das Unternehmen rund 250 Lehrlingen in elf Berufen konkrete berufliche Perspektiven. Das hohe Engagement des Ausbilderteams, ein vielseitiges Ausbildungsprogramm sowie modernste technische Ausstattung des Lehrbetriebes bei Böhler Edelstahl gaben den Ausschlag für die Juryentscheidung.

„Hochqualifizierte Mitarbeiter bilden die Basis für unseren internationalen Unternehmenserfolg. Daher hat insbesondere die Vorbereitung zukünftiger Fachkräfte auf eine zunehmend digitale und vernetzte Arbeitswelt bei uns schon während der Lehrausbildung oberste Priorität. Die Auszeichnung als bester Lehrbetrieb Österreichs unterstreicht einmal mehr die hohe Qualität der Ausbildung bei Böhler Edelstahl und bestärkt uns in unserem Weg, auch in der Lehre auf innovativste Technologien und Methoden zu setzen“, so Franz Rotter, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der High Performance Metals Division.

Digitalisierung im Fokus
Böhler Edelstahl verfolgt bereits seit einigen Jahren ein ambitioniertes Ausbildungsprogramm zum Thema „Industrie 4.0“, um Jugendliche schon während ihrer Lehre mit den Technologien von morgen vertraut zu machen. So ist neben einem 3D-Drucker zu Lehrzwecken auch ein eigener Schulungsroboter fixer Bestandteil der Ausbildung. Seit 2016 werden zudem angehende Mechatroniker ausgebildet, deren fachlicher Schwerpunkt auf Automatisierungstechnik und IT-basierten Anlagen liegt. Die digitalen Kompetenzen der Auszubildenden zu fördern war auch das Ziel des diesjährigen Projektes „Digitale Lernfabrik“, bei dem 60 Lehrlinge gemeinsam mit Studenten der FH Technikum Wien eine digitale Miniaturfabrik realisierten. Über die fachliche Top-Ausbildung hinaus steht in Kapfenberg auch die Weiterentwicklung persönlicher und sozialer Fähigkeiten im Vordergrund: Exkursionen, Projekttage, Workshops und ein eigener Turnsaal für Sportaktivitäten bieten den Lehrlingen zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten außerhalb des Lehrplanes.

Lehre im voestalpine-Konzern
Die voestalpine bildet derzeit konzernweit 1.320 Jugendliche in über 70 Gesellschaften und rund 50 unterschiedlichen Lehrberufen aus, wobei in die Ausbildung jedes Lehrlings rund 70.000 Euro fließen. Modernste Ausbildungszentren und Gesamtinvestitionen von jährlich rund 32 Millionen Euro stellen die Basis für eine zukunftsorientierte Ausbildung junger Fachkräfte dar. Der hohe Ausbildungsstandard bei voestalpine spiegelt sich nicht zuletzt in der Erfolgsquote bei Lehrabschlussprüfungen – diese lag im letzte Geschäftsjahr 2016/17 bei rund 97 Prozent; 70 Prozent der Lehrling bestanden sogar mit ausgezeichnetem oder gutem Erfolg – wider.
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