31.01.2018, 11:23 Uhr

Olympische Feuertaufe

Beim Training auf der Reiteralm. (Foto: GEPA)

Skicross.

Genau an seinem 27. Geburtstag wurde Robert Winkler mit seinen Olympiakollegen in der Hofburg von Österreichs Staatsspitze Bundespräsident van der Bellen, Kanzler Kurz und Sportminister Strache offiziell verabschiedet. Bis zum Abflug nach Pyeongchang am 14. Februar stehen für den Schicrosser aus Langenwang noch zwei jeweils viertägige Trainingseinheiten am Cross-Park auf der Reiteralm an. Am 21. Februar steigt dann der Kampf um Olympisches Edelmetall. "Ich will richtig gut Schifahren", nimmt sich Winkler vor. Bei den Pre-Olympics in Südkorea vor zwei Jahren ist es ihm mit Platz zehn schon sehr gut gelungen.
Begonnen hat seine, damals noch Alpinkarriere, auf der heimatlichen Lammeralm.

Ein starker Jahrgang
Nach dem Wechsel in die Schi-Akademie Schladming stieg der Heeressportler, der auch eine Tischlerausbildung abgeschlossen hat, nach einem Handbruch vor acht Jahren in das Schicross-Lager um. "Seit der Schulzeit bin ich mit Vincent Kriechmayr, Sebastian Arzt, Conny Hütter und Christian Walder sehr gut befreundet. Wir sind ein starker Jahrgang", schmunzelt Winkler, der heuer beim Weltcup in Schweden Rang acht und elf als beste Platzierungen aufzuweisen hat. "Schade nur, dass RTL-Vizeweltmeister Roland Leitinger wegen seines Kreuzbandrisses nicht in Südkorea mit dabei ist. Er war in Schladming mein Zimmerkollege."

Viele Sieganwärter
Die X-Games in Aspen vor zwei Jahren waren das bisherige Karriere-Highlight, "aber die erste Teilnahme an den Spielen überstrahlt natürlich alles", freut sich der 27-Jährige, der von der Langenwanger Firma "Hydrosnow" als Kopfsponsor bestens unterstützt wird. Medaillenchancen? "Natürlich wär's ein Traum, aber da muss alles passen. In unserem Sport ist die Dichte enorm hoch. In den Weltcupbewerben standen heuer bereits 15 verschiedene Crosser am Podest."
Auf Reisen immer mit dabei hat Winkler einen Game Boy. "Damit's nicht fad wird". Und einen Marienkäfer von seiner Freundin als Glücksbringer. Der sollte auch in Pyeongchang helfen.
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