„Im Wandel der Zeit“
Wer braucht denn heute noch Löschpapier ?
- hochgeladen von Ines Aust
Mit Tinte und Feder
Wer kennt denn heute
noch Löschpapier,
vergangen sind längst
die Zeiten,
als öfter ein plötzliches Malheur
- geschah bei den Schularbeiten,
nur eine kleine Unachtsamkeit
und schon kleckste es
beim Schreiben,
man musste bei dieser Tätigkeit
jede Ablenkung
wenn möglich vermeiden …
Schönschreiben
mit Tinte und Feder
galt einst als tägliche Übung
und sehr stolz war freilich
ein jeder,
war fleckfrei seine Gestaltung,
denn es konnte sehr leicht geschehen,
dass es von der Feder tropfte.
Das hat man dann
deutlich gesehen,
auch wenn man es rasch auftupfte.
Zwar gab es
saugende Papiere
im Schulheft oder auf Rollen,
doch nichts vermied letztlich
diese Schmiere,
die man hat doch
vermeiden wollen.
Deshalb wars alleine nur möglich,
ein Blatt sauber zu gestalten,
beim Schönschreiben
immer grundsätzlich
Ablenkungen fern zu halten.
Der „Actuarius“ nahm Schreibsand,
zum Trocknen
der frischen Handschrift,
ein Papier aber wurde bekannt,
das Saugeigenschaften verspricht,
im „Orbis pictus“ ist’s beschrieben.
Später im Brockhaus Lexikon
und veredelte Tintenwiegen
zierten das Schreibzeug
im Salon.
Diese verstauben inzwischen
nur als alte Brief,- &
Akten Beschwerer
neben der kaputten Schreibtischuhr
und dem vergilbten Kalender.
Niemand braucht heute
noch Löschpapier,
denn man schreibt
mit dem Computer,
verloren ist
der Handschriften Zier,
sie kommt leider auch
nicht wieder … (sofern …)
Ich nutze
„SIE“ immer noch gern. 🖋️
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