17.09.2014, 16:35 Uhr

Hannes Meißel -Neunter der Berglaufweltmeisterschaften

Hannes Meißel quälte sich zum besten Österreicher bei der Berglauf-Weltmeisterschaft­
Gundersdorf: Erfolgreiche Berglauf-Weltmeisterschaften |

Ein erfolgreiches Laufjahr 2014

Ein kritischer und ehrgeiziger steirischer Top-Läufer aus dem Schilcherland
Hannes Meißel in seinem durchaus kritischen - aber überaus erfolgreichen - Rückblick 2014:
" Trotz einiger Podestplätze bei Volksläufen im Frühjahr war ich mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden. Den Sturm auf den Kulm beendete ich als 6. allerdings als bester Österreicher. Zu Beginn der Sommerferien war ich bei der "Berg auf Berg ab" -Europameisterschaft am Start. Beim sehr selektiven Rundkurs lag ich nach Hälfte des Rennens auf Platz 12, büßte aber bergauf ein paar Plätze ein. Bergab brachte mich ein Russe fast zu Sturz und so humpelte ich ins Ziel, leider nur als 28."
Nach diesem Erlebnis stellte er sein Training um und absolvierte einige Zeit keine Rennen mehr. Der "Wiener Städtische Night Run in Kärnten" war sein Testlauf, um zu sehen, wie die Form passt. In einem sehr schnellen Rennen konnte er gleich den Gesamtsieg erlaufen. Ebenso beim Liezener Stadtlauf. Bei seinem Heimrennen - den 25. Schilcherlauf in Stainz - versuchte er nach seinem 2. Platz letzten Jahres diesmal nach dem Sieg zu greifen. Von Beginn an setzte er sich mit dem steirischen "Lauf-As" Thomas Rossmann vom Rest des Feldes ab. Seine Versuche den Gundersdorfer abzuschütteln, konnte dieser gut abwehren. Nur auf dem letzten Kilometer musste Hannes Meißel ihn ziehen lassen und wurde 5 sec. hinter ihm Gesamtzweiter.
Als abolutes Laufsaison - High light ging am Wochenende die Reise mit dem qualifizierten , österreichischen Berg-LaufTeam zur Berglauf Weltmeisterschaft nach Casette di Massa. Hannes startete im Junioren Bewerb über 8,4 km. Auf den ersten flachen - einigen hundert- Metern ließ er die Gruppe ziehen, um sich für den steilen Anstieg zu schonen. Dort konnte er Platz um Platz gut machen und war bei der Hälfte der Strecke auf Rang 13. Die letzten Kilometer führten durch einen Marmor Steinbruch. Dort wurde von ihm der Versuch einen "Top Ten Platz" herauszuholen, gestartet. Und dieses Mal hatte es für den ATV Irdning startenden Spitzenathleten gepasst. Nach 46:14min erreichte er als 9. das Ziel- lediglich 10sec. hinter dem amtierenden Europameister aus Tschechien.
Wenn das kein Versprechen des Talentierten für die Zukunft ist .........
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