Der Zeitreisende vom Untersberg

Salzburgs Indiana Jones. Abenteurer Wolfgang Stadler erforscht ein faszinierendes Zeitphänomen am Untersberg.
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  • hochgeladen von Thomas Ebner

Unfassbare Dinge geschehen am Untersberg. Der Bürmooser Autor Wolfgang Stadler schreibt über faszinierende Zeitlöcher.

Auf dem Untersberg ticken die Uhren anders, ein sagenhaftes Geheimnis schlummert im Berg. Ein Geheimnis, das Wolfgang Stadler seit 25 Jahren nicht mehr loslässt. In bislang drei Romanen schreibt der Bürmooser Autor und Abenteurer über seine unglaublichen Zeitreisen am Salzburger Hausberg. Zeitreisen, die tatsächlich möglich sein sollen. Denn Stadler sagt, 60 Prozent seiner Geschichten entsprechen der Wahrheit. „Ich schildere meine Abenteuer als Romane, weil es sonst gleich heißen würde ,der Kerl spinnt doch’. Die Leser selbst sollen erahnen können, wo die Realität endet und die Fantasie beginnt.“

Menschen im Berg

Unermüdlich macht sich der 61-Jährige immer wieder auf zum Untersberg. Und er geht auch hinein. „Ich habe eine gut versteckte Metalltüre entdeckt, die in eine Station im Berg führt. Dort leben Menschen aus einer anderen Zeit.“ Im Buch schildert er Treffen mit einem General, der nach dem Zweiten Weltkrieg in der Station im Berg untergetaucht ist. „Ich kann aber nie lange in der Station bleiben. Denn dort vergeht die Zeit 300 Mal langsamer als heraußen. Wenn ich etwas länger als einen Tag bleiben würde, wäre inzwischen ein ganzes Jahr vergangen“, erzählt Stadler, der seine Bücher unter dem Pseudonym Stan Wolf schreibt und im Brotberuf seine Stahlbaufirma in Hallein leitet. Früher hätte der zweifache Familienvater eine solche Geschichte selbst nicht geglaubt. „Ich bin ein gelernter Techniker und glaube nur was ich sehen kann. Mittlerweile habe ich aber so viel Unfassbares erlebt, dass ich völlig offen bin für alles Mystische.“ So wie die Fans, die schon 7500 Stück seiner Bücher gekauft haben.

Riesiges Dreieck

Die Zeitverzerrung in der Station sei die extremste, die er bis jetzt erlebt hat. „Es gibt aber an mehreren Stellen am Untersberg Zeitlöcher abseits der bekannten Pfade.“ So ein Zeitloch sei hundert Mal intensiver als eine Sonnenfinsternis. „Eben ist noch helllichter Tag und im nächsten Moment stockfinstere Nacht. Wer da keine Taschenlampe dabei hat, wird verrückt.“ Interessant sei auch die Form des Untersbergs. „Die meisten Leute wissen gar nicht, dass der Untersberg in Wirklichkeit ein riesiges dreieckiges Gebirge ist, wie eine Pfeilspitze, die nach Osten zeigt. Das sieht man erst vom Flugzeug aus“, sagt der begeisterte Pilot.

Mysteriöse Steine

Auf der Suche nach einer Erklärung für das Zeitphänomen, ist der Hobby-Archäologe – der sich gerne wie Indiana Jones kleidet – viel auf Reisen. „Ich war schon 33 Mal in Ägypten. In der Wüste und in der Cheops-Pyramide habe ich zwei schwarze Osiris-Steine entdeckt. Der Legende nach hat ein Tempelritter einen solchen Stein im Untersberg in einer Höhle versteckt. Diese Höhle habe ich gefunden und auf einem großen Podest lag der schwarze Stein. Vielleicht hat das etwas mit dem Phänomen zu tun.“ Immer näher kommt Wolfgang Stadler dem Geheimnis vom Untersberg. In ein bis zwei Jahren will er es gelüftet haben, sein viertes Buch ist schon in Arbeit.

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