Pannenreiches Jahr 2017

Bei einem Drittel aller ÖAMTC-Panneneinsätze im Flachgau mussten Probleme mit der Autobatterie behoben werden.
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EUGENDORF/FLACHGAU (jrh). Der ÖAMTC Eugendorf blickt auf ein einsatzreiches Jahr 2017 zurück: Mehr als 5.900 Panneneinsätze leisteten die "Gelben Engel" im Flachgau. Im Vergleich zum Jahr 2016 bedeutet das eine Steigerung um 1,5 Prozent. "Hochbetrieb herrschte aufgrund der extrem tiefen Temperaturen vor allem im Jänner. Aber auch in den Sommermonaten Juli und August gab es überdurchschnittlich viele Panneneinsätze", bilanziert Stützpunktleiter Andreas Petter vom ÖAMTC Eugendorf.

Batterie sorgt für Pannen

Die meisten Einsätze – nämlich knapp ein Drittel – wurden 2017 wegen Problemen mit der Batterie absolviert. "Entgegen der landläufigen Meinung springen Fahrzeuge übrigens nicht nur im Winter schwer an, die Sommerhitze setzt den Batterien genauso zu", erläutert Petter. "Die Hitze im Motorraum bewirkt Schäden an der Batterie. Nachladen kann da natürlich helfen. Den schlagartigen Batterie-Tod kann man jedoch weder verhindern noch vorhersehen", erklärt der Salzburger Pannenhilfe-Chef Herbert Thaler.

Zeitaufwendige Einsätze

"Mit 21 Prozent waren im vergangenen Jahr im Flachgau aber auch sehr viele Einsätze wegen Motormanagement-Problemen zu bewerkstelligen", so Thaler. Diese Einsätze sind oft sehr zeitaufwendig. "Die neueren Autos haben mittlerweile eine viel umfangreichere Mechanik und Technik als früher und daher sind derartige Probleme schwieriger zu finden und zu beheben. Da geht nichts mehr ohne EDV-Hilfe", weiß Thaler.

1.510 Mal Abschleppdienst

Andere häufige Einsatzgründe im Flachgau waren Schwierigkeiten mit dem Starter (neun Prozent), Reifenschäden (acht Prozent) und "Aufsperrdienste" (fünf Prozent). Die "Gelben Engel" sind aber nicht nur als Pannenfahrer unterwegs. Wenn gar nichts mehr geht, kommt der ÖAMTC-Abschleppdienst zum Einsatz – 2017 war das im Flachgau 1.510 Mal der Fall.
Viel zu tun gab es auch für das ÖAMTC-Team am Stützpunkt in Eugendorf. Die Techniker führten dort 5.189 Pickerl-Überprüfungen durch und leisteten 7.704 technische Dienstleistungen wie zum Beispiel stationäre Pannenhilfen, Kaufüberprüfungen oder Räderwechsel direkt am Stützpunkt.

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