11.10.2017, 18:09 Uhr

Grausames Scheusal und vollendete Handwerkskunst

Die Gastgeber mit einem besonderen Gast: Karl Löffler (M.) schenkte 1991 seinen Häcksler dem Heimatmuseum. (Foto: WOCHE)

Das Heimatmuseum Ilz erfreute sich bei der langen Museumsnacht einer hohen Besucherfrequenz.

Zum ersten Mal nahm in diesem Jahr das Heimatmuseum Ilz an der österreichweiten "Langen Nacht der Museen" teil. Sichtlich erfreut zeigten sich die Organisatoren Roswitha Hochwald und Toni Ithaler vom Historischen Verein Ilz über das rege Interesse und die große Besucheranzahl. Zusätzlich zu den Ausstellungen in den sechs Räumen über Handwerk, Alltag- Gesellschafts- und Pfarrleben sowie der Landwirtschaft in früheren Zeiten wurde der Bergwerks-Schaustollen zur Begehung geöffnet. Im Foyer des Marktgemeindeamtes lockten PCs zur Zeitreise in die Ilzer Vergangenheit anhand alter Zeitungsartikel auf Bildschirmpräsentationen von anno dazumal bis zum Jahr 1959. Neben skurillen Geschichten wie dem Diebstahl der Hühner für den Weihnachtsbraten bis zu den schrecklichen Morden des "Scheusals von Ilz" konnten die Besucher die Geschichte beim "Klicken" zurückverfolgen. 

Auf Spruensuche

Neben dem Team vom ORF Steiermark und Bürgermeister Rupert Fleischhacker begrüßten Roswitha Hochwald und Toni Ithaler vom Historischen Verein noch einen ganz besonderen Gast. Karl Löffler, mittlerweile wohnhaft im Ilzer Ortsteil Eichberg, überzeugte sich davon, dass der von ihm selbst restaurierte Häcksler, den er vor der Museumseröffnung 1991 für die landwirtschaftliche Ausstellung zur Verfügung gestellt hatte, noch immer einen Ehrenplatz im Museum besitzt.
Zum Saisonabschluss beim 6. Museumssonntag am 29. Oktober wird Geschichtsinteressierten von 11.00 bis 15.00 Uhr ein weiterer Höhepunkt mit der offiziellen Eröffnung des Uhrmachermuseums, gemütlichem Beisammensein im Museumshof und der Ausstellung „Foto-Schätze aus unserer Gemeinde“ im Marktgemeindeamt geboten.

Bildtext: Karl Löffler (M.), der 1991 den Häcksler zur Verfügung stellte, kam zur Museumsnacht.
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