Praevenire Initiative Gesundheit 2030
Die Gesundheit wird zunehmend digital

Reinhard Riedl befasst sich als Vorstandsmitglied des Vereins Praevenire mit Digitalisierung im Gesundheitswesen.
  • Reinhard Riedl befasst sich als Vorstandsmitglied des Vereins Praevenire mit Digitalisierung im Gesundheitswesen.
  • Foto: Provaznik
  • hochgeladen von Marie-Thérèse Fleischer

Vom Schrittzähler am Handy bis hin zum Pflegeroboter am Krankenbett – die digitalen Datenströme fließen im Gesundheitsbereich bereits an vielen Stellen. Und in Zukunft werden sich durch die Digitalisierung auch Arbeitsplätze verändern, wie Reinhard Riedl, Vorstandsmitglied des Vereins Praevenire, bekräftigt: „Maschinen werden viele Aufgaben automatisch durchführen, die von geringer Komplexität sind und häufig vorkommen. Bei Aufgaben, die über eine hohe Komplexität und Einmaligkeit verfügen, kann die Maschine dem Menschen aber nicht das Wasser reichen“, meint er. Die Zukunft liegt aber in der Zusammenarbeit von Fachperson und Maschine.

Vorteile für alle Beteiligten

Auch die Patienten profitieren von den vielen neuen Entwicklungen: „Eine personalisierte Präzisionsmedizin wird durch Digitalisierung möglich“, weiß Riedl. Jene Art der Medizin berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse und Besonderheiten eines jeden Patienten, statt alle gleich zu behandeln. „Außerdem befähigt die digitale Transformation Patienten, mehr Selbstverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen“, so Riedl. Denn wer Schwachstellen – etwa zu wenig Bewegung – vor Augen geführt bekommt, ergreift eher selbst die Initiative. Die Chancen und Risiken der Digitalisierung sind ein Schwerpunkt im Weißbuch, das die „Initiative Gesundheit 2030“ der Regierung übergeben wird.

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