Langer Tag der Flucht
Menschenkette zieht "rote Linie" durch Wiener Innenstadt

Anlässlich des "Langen Tags der Flucht" bildeten Freiwillige gemeinsam mit der Caritas Wien und Schauspielerin Valerie Huber auf der Kärntner Straße eine "Rote Linie für Menschlichkeit". | Foto: Sade Jerabek/MeinBezirk
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  • Anlässlich des "Langen Tags der Flucht" bildeten Freiwillige gemeinsam mit der Caritas Wien und Schauspielerin Valerie Huber auf der Kärntner Straße eine "Rote Linie für Menschlichkeit".
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Mit einer 200 Meter langen Stoffbahn setzten die Caritas Wien, Freiwillige und Schauspielerin Valerie Huber ein Zeichen für die Rechte geflüchteter Menschen. MeinBezirk war bei der Aktion auf der Kärntner Straße vor Ort.

WIEN/INNERE STADT. Eine lange rote Stoffbahn zog sich am Freitag durch die Wiener Innenstadt. Anlässlich des "Langen Tags der Flucht" bildeten Freiwillige gemeinsam mit der Caritas Wien und Schauspielerin Valerie Huber auf der Kärntner Straße eine "Rote Linie für Menschlichkeit".

Die Aktion sollte nach Angaben der Organisatoren auf einen zunehmend rauen gesellschaftlichen Ton gegenüber Geflüchteten und auf mögliche Einschränkungen ihrer Rechte aufmerksam machen. Passantinnen und Passanten konnten sich beteiligen und einen Abschnitt der rund 200 Meter langen Bahn halten.

Appell an die Politik

Caritas-Bereichsleiter David Preukschat-Himler richtete einen Appell an die politisch Verantwortlichen: "Menschenrechte sind keine politische Verhandlungsmasse, sondern das Fundament einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Wer die Rechte einzelner angreift, setzt letztlich die Rechte aller aufs Spiel."

Kritisch sieht die Hilfsorganisation unter anderem geplante Verschärfungen der europäischen Asylpolitik, haftähnliche Unterbringungsformen an den EU-Außengrenzen und mögliche Abschiebezentren in Drittstaaten. Gefordert werden stattdessen sichere Fluchtwege, gezielte Aufnahmeprogramme und ausreichend finanzierte humanitäre Hilfe.

Schauspielerin Valerie Huber rief die Menschen entlang der Kärntner Straße dazu auf, sich der Aktion anzuschließen. Schutzsuchende flüchteten vor Krieg, Verfolgung und Leid, betonte sie: "Kein Mensch ist illegal." | Foto: Sade Jerabek/MeinBezirk
  • Schauspielerin Valerie Huber rief die Menschen entlang der Kärntner Straße dazu auf, sich der Aktion anzuschließen. Schutzsuchende flüchteten vor Krieg, Verfolgung und Leid, betonte sie: "Kein Mensch ist illegal."
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Schauspielerin Valerie Huber rief die Menschen entlang der Kärntner Straße dazu auf, sich der Aktion anzuschließen. Schutzsuchende flüchteten vor Krieg, Verfolgung und Leid, betonte sie: "Kein Mensch ist illegal."

MeinBezirk begleitete die Aktion vor Ort – weitere Fotos findest du unten in der Bildergalerie.

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