Gedanken
Größte internationale Solidaritätsaktion

Spenden zum Weltmissionssonntag helfen direkt vor Ort
  • Spenden zum Weltmissionssonntag helfen direkt vor Ort
  • Foto: Foto: Missio
  • hochgeladen von Georg Herrmann

Der Weltmissions-Sonntag lädt heuer am 20. Oktober die Menschen in Österreich ein, sich mit den Ärmsten der Armen zu solidarisieren und ein bewusstes Zeichen zu setzen. In allen Pfarren der Diözese wird an diesem Sonntag für die Weltmission gesammelt. Die Kollekte in den Gottesdiensten an diesem Sonntag kommt der Arbeit der Päpstlichen Missionswerke für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt zugute.

INNSBRUCK (dibk). Weltkirche sei ein vitales Netzwerk, das keine Grenzen haben darf, so Bischof Hermann Glettler. „Der Herzschlag Gottes muss überall spürbar sein!“ Und zum Engagement der päpstlichen Missionswerke, die diese Spendenaktion zum Weltmissionssonntag koordiniert, sagt der Bischof: „Missio stützt weltweit den Aufbau der Ortskirchen – die nötige Infrastruktur, die Ausbildung von Priestern und Laien. Dort, wo Kirche lebendig ist und durch die finanzielle Unterstützung des wohlhabenden Nordens auch die nötigen Mittel zur Verfügung hat, werden Weichen für eine positive Entwicklung der gesamten Bevölkerung gestellt. Vom kirchlichen Engagement profitieren alle, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit. Ein authentisches Beispiel dafür ist das Wirken der katholischen Kirche im mehrheitlich muslimischen Burkina Faso. Seit 45 Jahren ist die Diözese und Caritas Innsbruck dort aktiv.“ Glettler zeigt sich überzeugt: „Die Verkündigung des Glaubens und das entwicklungspolitische Engagement gehören immer zusammen – dieses kreative UND weist in die Zukunft: Einen authentischen christlichen Glauben gibt es nur in einer solidarischen Verbundenheit mit den Armen unserer Zeit.“

Starke Allianz für Weltmission 

Pfarrer Johannes Laichner, seit kurzem neuer Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke: „Wir haben eine starke Allianz für Weltkirche und Weltmission in unserer Diözese, an der ganz viele engagierte Menschen beteiligt sind. Eine wesentliche Motivation, sich für weltkirchliche Anliegen zu engagieren, liegt darin, dass man am Ende selbst am meisten beschenkt wird. Wenn wir hinausgehen und die Liebe Gottes bezeugen – verbunden mit humanitären Aktionen – kommen wir als Beschenkte zurück.“

Größte Solidaritätsaktion der Welt

Im Auftrag des Papstes betet und sammelt die ganze Kirche weltweit. Millionen von Menschen sind an diesem Tag im Gebet miteinander verbunden und die katholischen Pfarren sammeln für die ärmsten Diözesen und Länder. Die Kirche ist auf allen Kontinenten „heimisch“ geworden, in vielen Kulturen schlägt sie Wurzeln. Jedes Jahr entstehen zehn neue Diözesen in der einen Weltkirche.
Kirche ist mehr als nur die Pfarrkirche im eigenen Dorf, Kirche ist eine Gemeinschaft von Christen rund um den ganzen Globus.

Gerechte Verteilung

Mehr als 1.100 der weltweit 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befinden sich in den ärmsten Ländern der Welt. Die Sammlung zum Weltmissionssonntag ermöglicht es erst, die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den ärmsten Diözesen zu gewährleisten. So kann den Menschen direkt vor Ort geholfen werden. Die Sammlung sorgt auch für eine globale gerechte Verteilung der Mittel, die vor allem für viele Menschen in den Ländern des Südens voller Ungerechtigkeiten ist.

Alle weiteren Hintergründe und auch Berichte finden sie hier:
https://www.missio-hilft.de/mitmachen/weltmissionssonntag-2019/

Weitere Beiträge aus der Reihe Gedanken finden Sie hier

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