Gedanken
Josef, das Vorbild der Kirche

Der Heilige Josef soll in diesem Jahr in der Diözese Innsbruck in vier Aspekten betrachtet werden.
  • Der Heilige Josef soll in diesem Jahr in der Diözese Innsbruck in vier Aspekten betrachtet werden.
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  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Der Heilige Josef im Josefs-Jahr und als Auftakt zum „Jahr der Familie“.

Der Heilige Josef

Er ist anders als die meisten Heiligen, der Tiroler Landespatron Josef, volkstümlicher. Der „Zimmermann“ (eigentlich dürfte sein Beruf „tekton“ und damit Bauhandwerker gewesen sein) wird als ruhiger Mann gesehen. Kein Wort von ihm ist in der Bibel überliefert. Dafür sieht man ihn als Macher, als tiefgläubigen Menschen, als Ziehvater von Jesus und Versorger der Familie. Sicherlich auch deshalb feiern am 19. März unzählige Josefs, Sepps, Joschis oder Pepis ihren Namenstag.

Aktionsjahr

Noch mehr als in anderen Jahren bekommt der Heilige Josef heuer Aufmerksamkeit. Derzeit befindet sich die Katholische Kirche nach Aufruf des Papstes im Aktionsjahr des Heiligen Josefs. Mit dem Schreiben „Patris corde“ hat er Josef als besonderes Vorbild empfohlen. Wie so viele stille Helden in der Pandemie sei der Ziehvater Jesu ein Vorbild an kreativem Mut und Bescheidenheit, Gehorsam, Zärtlichkeit, Sanftmut und Verantwortung. Zusätzlich – und passend dazu – beginnt mit dem 19. März das "Jahr der Familie". Genau fünf Jahre nach dem Papstschreiben "Amoris laetitia" soll das Thema Ehe und Familie in der Katholischen Kirche weltweit erneut in die Mitte gerückt werden.

Aspekte

Bischof Hermann Glettler sieht vier Aspekte des Heiligen, die sich darin wiederspiegeln sollen: Josef als Mannsbild und Leitbild für heutige Vaterschaft; als Unterstützer der arbeitenden Bevölkerung und all derer, die ihre Arbeit verloren haben; als ein Gott-Verbundener und aufmerksam auf Gott Hörender; als Stütze und Trost für Menschen im fortgeschrittenen Alter und in der Erwartung des Todes. „Mit diesen vier Akzenten lässt sich ein spezifischer Schwerpunkt für Betrachtungen und geistliche Initiativen setzen“, ruft der Innsbrucker Diözesanbischof auch Pfarren auf, in dieser Woche den Fokus auf den Landesparton zu setzen.

Josefs-Zyklus

In diesem Jahr feiert die Diözese Innsbruck den Landespatron mit einem "kleinen Josefs-Zyklus". Es handelt sich aufgrund der aktuellen Corona-Situation um eine Serie von Gottesdiensten im kleinen Rahmen mit geladenen Gästen, die jeweils einen der vier Aspekte des Heiligen besonders hervorheben. Als zusätzliche diözesane Angebote gibt es beispielsweise einen online-Einkehrtag am 19. März (Männerbewegung) oder eine Ausstellung im Haus St. Josef am Inn. Außerdem läuft bereits jetzt die Kampagne "Hausarbeit ist mehr als Homeoffice" – ein zeitgemäßer Blick auf die Rolle eines "Nährvaters".

Infobox: Josefs-Zyklus

Donnerstag, 18. März 2021:
"Eine Stütze und Trost für Menschen im fortgeschrittenen Alter und in der Erwartung des Todes "
Heilige Messe um 10 Uhr im Haus St. Josef am Inn – mit Bischof Hermann Glettler

Freitag, 19. März 2021:
"Ein Unterstützer der arbeitenden Bevölkerung und all derer, die ihre Arbeit verloren haben"
Josefimesse mit der Arbeiterkammer um 18 Uhr im Dom zu St. Jakob – mit Bischof Hermann Glettler

Samstag, 20. März 2021:
"Ein Gott-Verbundener und aufmerksam auf Gott Hörender "
70. Priesterjubiläum von Cons. Josef Götz um 17 Uhr in Kronburg – mit Bischof Hermann Glettler und Abt German Erd

Sonntag, 21. März 2021:
"Ein Mannsbild und Leitbild für heutige Vaterschaft "
ORF-Tirol-Radiogottesdienst aus Thaur um 10 Uhr

Aufgrund der aktuellen Situation finden die Gottesdienste mit geladenen Teinehmerinnen und Teilnehmern statt.

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