MCI-Parkplatzkrise
Busparkplatz: Video von drei Fraktionen

Im Grunde ist die Fläche, die für den Busparkplatz geopfert werden soll schon zum Teil versiegelt. Dort befinden sich die Glashäuser.
  • Im Grunde ist die Fläche, die für den Busparkplatz geopfert werden soll schon zum Teil versiegelt. Dort befinden sich die Glashäuser.
  • Foto: Googlemaps
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

Der Stadtsenat hat die Pläne eines Parkplatzes mit 35 Stellplätzen – statt den bisherigen 45 – am Areal der heutigen Bundesgärten mehrheitlich zur Kenntnis genommen. Der Garten kommt allerdings erst dann weg, wenn das neue MCI-Projekt auf Schiene ist.

INNSBRUCK. Immer weitere Kreise zieht die Causa rundum den geplanten MCI-Busparkplatz beim Hofgarten. Schon drei Fraktionen des Gemeinderates haben Videos auf dem Areal gedreht.

FPÖ-Video: "Busparkplatz, ein heißes Thema in der Stadt"
Rudi war der Schnellste: Schon am 12. August veröffentlichte der Innsbrucker FPÖ-Chef, Rudi Federspiel, ein Video zum geplanten Busparkplatz am Areal der Bundesgärten. Für Federspiel "ein heißes Thema im wortwörtlichen Sinne", da das Gebiet bei hohen Temperaturen ohnehin jetzt schon überhitzt ist. Er sieht die Tiefgarage als beste Option und lässt über sein Video ausrichten: "Ihr Grünen seid die größten Betonierer. Schamt's eich."

Ähnlicher Meinung ist auch das Gerechte Innsbruck, das die ZuschauerInnen mit Gerald Depaoli und zwei Anrainern in das Gelände führt. Darin poltert der Gemeinderat gegen den verantwortlichen Bürgermeister und auch die herangezogenen Anrainer sind traurig, was die Entwicklungen am Areal betreffen. Sie sind mit ihren Anliegen, so der Herr im Bild links, auf taube Ohren gestoßen. Der Anrainer fürchtet eine Verschlechterung seiner Lebensqualität durch Abgase und Lärm.

Bürgermeister Georg Willi verteidigt in seiner Bewegtbildaufnahme seine Position zur Sache. Sein politischer Auftrag wäre gewesen einen günstigen Busparkplatz im Zentrum zu finden. Eine Tiefgarage komme nicht nur aus finanzieller Sicht – zirka 18 Mio. Euro, wie aus dem Bürgermeisterbüro bestätigt wird – zu teuer, sondern ist auch im Gegensatz zur Grünen-Idee, die den Bustourismus eigentlich als nicht förderungswürdig hält. "Niemand weiß, wie der Bustourismus in 15 Jahren aussehen wird", hält Willi abschließend in seinem Video fest.

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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