Heimische Artenvielfalt schützen: Springkraut wird Neophyt des Jahres 2018

Honigbienen auf Indischem Springkraut.

TIROL. Die heimischen Pflanzen sind geschwächt durch die ungewöhnlich langanhaltenden heißen Temperaturen. Doch dem indischen Springkraut kann das nichts anhaben. Es verdrängt die heimischen Arten immer weiter, so sehr, dass der Naturschutzbund nun aktive Bekämpfungsmaßnahmen fordert. 

Neophyten sind zu weit verbreitet

Das indische Springkraut hat sich zu einer "übermächtigen Konkurrenz" entwickelt und bedroht, laut Naturschutzbund das komplette Ökosystem. 
Indem das Springkraut zum "Neophyt des Jahres" erklärt wird, erhofft man sich mehr Bewusstsein für die bestehende Problematik. Besonders private Gartenbesitzer oder Imker pflanzen das Kraut an, was nur gut gemeint ist, da die Pflanze ein hoher Nektarlieferant ist. 

Schutz des heimischen Ökosystems

Aufgrund der starken Ausbreitung des Krauts und dessen Verdrängung der heimischen Arten, will der Naturschutzbund aktivere Maßnahmen gegen gebietsfremde Arten ergreifen. Es bestehen bereits zahlreiche internationale und europäische rechtliche Regelungen. Somit ist die Richtung und der Handlungsbedarf klar vorgegeben. Was in den Augen des Naturschutzbundes noch fehlt, sind nationale gesetzliche Regelungen

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Gebietsbetreuer und Freiwillige beseitigen Springkraut im Kaisergebirge

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