Geburt
Junge erblickte in der Ampfererstraße das Licht der Welt

Notfallsanitäter Alexander Reister gratuliert der stolzen Mama.
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  • Notfallsanitäter Alexander Reister gratuliert der stolzen Mama.
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INNSBRUCK. Leonie und Alexander wurden zu Hebammen und halfen bei einer raschen Geburt. Der Weg im Rettungswagen zur Klinik schien dem Junge zu lange zu dauern. Wenige hundert Meter vor der Klinik erblickte er das Licht der Welt.

Nachteinsatz

Im Nachtdienst wurde ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Innsbruck (RKI) zu einer bevorstehenden Geburt alarmiert. Nachdem die werdende Mutter von Leonie Müller und Alexander Reister in das Fahrzeug gebracht worden war, um in den Kreissaal der Klinik Innsbruck gefahren zu werden, beschloss der kleine Bursche, dass er nicht mehr länger warten will. In der Ampfererstraße, also wenige hundert Meter von der Klinik entfernt, musste das Team den Transport unterbrechen, da die Geburt unmittelbar bevorstand. Kurze Zeit später, um 01:15 Uhr nachts, erblickte der neue Erdenbürger dann das Licht der Welt. Mutter und Sohnemann erfreuen sich bester Gesundheit und erholen sich auf der Innsbrucker Geburtenstation von der nächtlichen Aufregung. Einen Namen für den kleinen Jungen gibt es noch keinen.

Leonie Müller und Alexander Reister wurden kurzfristig zu Hebammen.
  • Leonie Müller und Alexander Reister wurden kurzfristig zu Hebammen.
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Geburtenpakete

"Obwohl das Rote Kreuz Innsbruck mehrmals pro Woche zu bevorstehenden Geburten gerufen wird, ist in den allermeisten Fällen noch genug Zeit, um die werdende Mutter noch rechtzeitig in den Kreissaal bringen zu können. Um für den Fall einer Haus- oder Wagengeburt dennoch bestens gerüstet zu sein, werden die Sanitäterinnen und Sanitäter in den geburtshilflichen Maßnahmen geschult", erklärt Stefan Hofmarcher, Leiter Rettungsdienst beim Roten Kreuz Innsbruck.

Prägender Moment

Dass Leonie und Alexander diese Fertigkeiten eines Tages wirklich anwenden können, freut die beiden Ehrenamtlichen. „Ein neues Leben auf die Welt zu bringen ist ein tolles Gefühl – ich sehe es als Privileg, dieser Arbeit als Sanitäter nachzukommen. Oft bringt unsere Tätigkeit tragische Schicksale mit sich, heute durften wir eine der schönsten Seiten im Rettungsdienst kennenlernen“, so Alexander Reister, Notfallsanitäter beim RKI. Das Rote Kreuz Innsbruck gratuliert den stolzen Eltern und wünscht der Familie viel Gesundheit.

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