20.000 Wildwarngeräte
Mehr Sicherheit auf Tirols Landesstraßen

Die Aktivierung der klassischen Wildwarngeräte erfolgt durch das Scheinwerferlicht der herannahenden Fahrzeuge. Dadurch entsteht ein Lichtzaun, der die Tiere vom Überqueren der Straße abhält
  • Die Aktivierung der klassischen Wildwarngeräte erfolgt durch das Scheinwerferlicht der herannahenden Fahrzeuge. Dadurch entsteht ein Lichtzaun, der die Tiere vom Überqueren der Straße abhält
  • Foto: Pixabay/Free-Photos (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) gab es im vergangenen Jahr in Tirol rund 1.700 Wildunfälle im Straßenverkehr. Im bundesweiten Vergleich verzeichnet Tirol eine relativ geringe Anzahl an Wildunfällen. Das liegt unter anderem auch daran, dass in Tirol vermehrt auf Wildwarngeräte gesetzt wird. Durch den Einsatz von Wildwarngeräten können Wildunfälle um bis zu 60 Prozent reduziert werden.

Investitionen von 75.000 Euro pro Jahr

Über 20.000 optische Wildwarnreflektoren und akustische Wildwarngeräte sorgen für mehr Sicherheit für die VerkehrsteilnehmerInnen und das Wild. Allein im Jahr 2019 wurden von der Landesstraßenverwaltung 3.000 Wildwarnreflektoren und zusätzlich 400 akustische Wildwarngeräte installiert. Insgesamt werden pro Jahr Wildwarngeräte im Wert von 75.000 Euro nachgerüstet.

Neue Geräte warnen auch bei Tag

Die Aktivierung der klassischen Wildwarngeräte erfolgt durch das Scheinwerferlicht der herannahenden Fahrzeuge. Dadurch entsteht ein Lichtzaun, der die Tiere vom Überqueren der Straße abhält. Die akustischen Geräte geben bei herannahenden Fahrzeugen zudem auch noch einen Signalton von sich, um das neben der Fahrbahn befindliche Wild zu warnen. „Wir haben jetzt auch zunehmend Geräte im Einsatz, die auf das Rollgeräusch eines Fahrzeugs reagieren und ihre Funktion somit auch bei Tageslicht erfüllen“, erklärt Bernd Stigger vom Sachgebiet Straßenerhaltung.

Ein Großteil der Wildunfälle ereignet sich im Herbst und im Frühjahr sowie in der Dämmerung und im Dunkeln. „Erhöhte Achtsamkeit und eine angepasste Geschwindigkeit sind in Gebieten mit Wildwechsel auch dann angebracht, wenn Wildwarngeräte installiert sind“, appelliert LHStv Geisler abschließend an die Umsicht der VerkehrsteilnehmerInnen.

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