16.04.2018, 09:54 Uhr

Nachtgebet für Berufene im Innsbrucker Dom

Diözese Innsbruck lädt zu einem Nachtgebet für Berufene in den Innsbrucker Dom. (Foto: Diözese Innsbruck)

Besonderer Akzent zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen mit Bischof Hermann Glettler

(dibk). Um das Thema „Berufung“ wachzuhalten, begeht die Kirche seit 1964 jeweils am 4. Sonntag der Osterzeit den „Weltgebetstag für geistliche Berufungen“. Heuer findet dieser Tag am 22. April statt, das Motto lautet: „Wofür lebst du?“.

Musik, Impuls des Bischofs und Berufungsgeschichten 

Einen besonderen Akzent setzt die Diözese im Innsbrucker Dom bereits am Donnerstag davor, dem 19. April 2018, von 21 bis 22 Uhr, mit einem nächtlichen Gebet. Am Programm stehen wunderbare Musik, ein Impuls von Bischof Hermann Glettler sowie Statements von jungen Leuten, die einen Ruf Jesu bereits wahrgenommen und positiv darauf reagiert haben.

Vielfalt von Antwortmöglichkeiten

Mit dem Welttag der geistlichen Berufungen ist eine Vielfalt von Antwortmöglichkeiten gemeint, wie Menschen einen Beruf in der Kirche wahrnehmen können. Nicht zuletzt geht es aber auch um den konkreten Ruf zu einem Leben als Priester oder in einer geistlichen Gemeinschaft.
In der Diözese Innsbruck wird in vielen Pfarren und allen christlichen Gruppierungen und Ordensgemeinschaften dieses Anliegen aufgegriffen und in herzhafter Weise, nicht nur an diesem Sonntag, für junge Leute gebetet.

Papst: Es gilt den Ruf zu hören, zu erkennen und zu leben

Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Tag der geistlichen Berufungen 2018: „Auch in unseren bewegten Zeiten erinnert uns das Geheimnis der Menschwerdung Gottes daran, dass er uns immer entgegenkommt und dass er der Gott-mit-uns ist, der auf den oft staubigen Straßen unseres Lebens wandelt und auf unsere verzehrende Sehnsucht nach Liebe und Glück eingeht, indem er uns zur Freude beruft. Bei aller Unterschiedlichkeit und Einzigartigkeit jeder persönlichen oder kirchlichen Berufung geht es darum, dieses Wort, das uns von oben ruft, zu hören, zu erkennen und zu leben. Zugleich erlaubt es uns, unsere Talente zu entfalten. Es macht uns auch zu Heilswerkzeugen in der Welt und weist uns so den Weg zur Fülle des Glücks.“


Weitere Informationen: http://www.canisius.at/spiritualitaet/weltgebetstag-jahresthema
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