24.03.2017, 13:49 Uhr

Tiroler Gesundheitsgespräche: Sterben! Hilfe?

(Foto: tirol kliniken)
(dibk). Am 23. März fanden zum zweiten Mal die Tiroler Gesundheitsgespräche statt. Die Veranstaltungsreihe, die in Partnerschaft mit dem ORF-Landesstudio Tirol von den tirol kliniken 2016 initiiert wurde, widmete sich an diesem Abend der Palliativmedizin. Unter die interessierten Zuhörern reihte sich auch Diözesanadministrator Jakob Bürgler.

Zielsetzung der öffentlich frei zugänglichen Expertengespräche auf dem Podium ist es, aktuelle Entwicklungen, Fragestellungen und Themenkreise im Bereich Gesundheit und Vorsorge für die interessierten ZuhörerInnen zu erörtern. So fanden sich neuerlich Fachleute der Klinik bzw. der Medizinischen Universität Innsbruck, des Hospiz-Wesens, der philosophisch-theologischen Hochschule Brixen,
und des Landes Tirol zur Diskussion im „Studio3“ des ORF ein und erörterten zum Thema „Sterben! Hilfe?“ die medizinische Betreuung und Pflege eines Menschen, der gerade auch am Ende des Lebens besonderer Aufmerksamkeit und Betreuung bedarf, um den letzten Lebensabschnitt würdig, aufgehoben und begleitet zu verbringen.

Die Diagnose „unheilbar krank“ ist für Betroffene und Angehörige ein Schock. Die Palliativmedizin setzt dort an, wo jede Hoffnung auf Heilung verloren ist und jede medizinische Möglichkeit ausgeschöpft wurde. Dem Erhalt der Lebensqualität für schwerstkranke Menschen wird dabei große Bedeutung beigemessen, der Erkrankte in seinem Kranksein und im Sterben in Würde begleitet.

Rund um das Thema „Sterben! Hilfe?“ haben die prominenten Podiumsgäste im ORF-Studio3 medizinische, pflegerische als auch ethische Standpunkte beleuchtet, die Aufgaben erörtert, aber auch Informationen rund um die Patientenverfügung geboten. Mehr Informationen zu den Tiroler Gesundheitsgesprächen und die wichtigsten Statements des Abends finden Sie unter www.tirolergesundheitsgespraeche.at.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.