10.04.2017, 10:21 Uhr

Die Macht der Kränkung

Waren ebenfalls von Haller begeistert und ließen sich sogleich sein Buch signieren: Herzblut-Designer Markus Spatzier und Schlagersängerin Hannah, hier im Bild mit artdepot-Hausherrin Birgit Fraisl. (Foto: G. Kresser)

Der Benefizvortrag von Österreichs bekanntestem Gerichtspsychiater Reinhard Haller im artdepot wurde regelrecht gestürmt – von Christine FREI.

INNSBRUCK. Mit diesem Thema hat er ganz offensichtlich einen gewichtigen wunden Punkt in uns allen getroffen. Gleichwohl sein Buch "Die Macht der Kränkung" ja schon seit eineinhalb Jahren auf dem Markt ist (Ende März wurde bereits die sechste Auflage ausgeliefert), platzte Birgit Fraisls artdepot gestern Abend aus allen Nähten.

Mehrere hundert Gäste

Fast zweihundertfünfzig Interessierte waren der Einladung des Lions Club Innsbruck Goldenes Dachl gefolgt, um Österreichs berühmtesten Gerichtspsychiater Reinhard Haller bei seinen Ausführungen über die vielen Gesichter und insbesondere die fatalen Auswirkungen von Kränkungen zu lauschen. Wer keinen Stuhl mehr ergatterte, gab irgendwann einfach w. o. und setzte sich wie in besten Unizeiten auf den Boden.


Prominente Zuhörerschaft

Dort wurden u.a. gesichtet Modedesigner Markus Spatzier, der gemeinsam mit Schlagersängerin Hannah und ihrem Mann und Produzenten Willy Willmann gekommen war und sogar Sexualwissenschafter und "Männerforscher" Universitätsprofessor Josef Christian Aigner, über dessen Besuch sich Haller besonders freute. Weil es ja häufig Worte sind, die kränken, ließ sich Wortkünstler Wilfried Schatz, als er vom Vortrag erfuhr, gleich zu einer ganzen Präsentation an neuen Wortschöpfungen zu ebendiesem Thema inspirieren, welche hinterher dann auch auf einem Screen bewundert werden konnten. Und das Best of seiner Kreationen - von destrukTIEF bis verletZUNGEN - spendierte er dem Club sogar noch in Form eines Metallbildes als Gastgeschenk für Haller. Der hatte sich dem Club übrigens schon zum zweiten Mal unentgeltlich für einen Vortrag zur Verfügung gestellt. Sehr zur Freude von Lions-Präsidentin Alexandria Bott und ihren Club-KollegInnen. Denn der Erlös fließt auch dieses Mal wieder in Integrationsprojekte.
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