25.11.2016, 13:26 Uhr

Hungerburg: Ruf nach Sicherheit

Raserstrecke #1: Die Einfahrt in den Stadtteil

Initiative fordert rasche Umsetzung versprochener Verkehrsmaßnahmen. Politik zeigt sich bemüht.

Auf der Hungerburg – dem wohl exponiertesten Stadtteil am Fuße der Nordkette – wohnen etwa 1.000 Menschen. Aufgrund seiner Lage mitten im Naherholungsgebiet und der geringen Infrastruktur vor Ort sind verkehrstechnische Probleme immer wieder Thema im Stadtteil.


Kampf gegen Raser

Vor allem im Bereich Verkehrssicherheit sieht die Initiative Lebensraum und Baukultur Hungerburg noch einiges an Nachholbedarf. Deren Sprecher, Florian Zangerl, macht mit dem STADTBLATT einen Lokalaugenschein an den neuralgischen Punkten. "Aus unserer Sicht muss vor allem in jenem Bereich etwas getan werden, wo die Höhenstraße in den Stadtteil mündet", fordert der 39-Jährige. Die schnurgerade, abschüssige Straßenführung in diesem Bereich lade geradezu ein, mit überhöhtem Tempo zu fahren. Zwar gelte ab Höhe des ehemaligen Spar-Marktes eine 30er-Beschränkung, an diese würden sich jedoch beileibe nicht alle halten. "In diesem Bereich gibt es zwei Bushaltestellen, die vor allem von Schulkindern frequentiert werden. Aus unserer Sicht besteht hier Handlungsbedarf", mahnt der Familienvater. Selbiges gelte im Übrigen auch für die Straßenführung vor der Freiwilligen Feuerwehr. "Auch dort würden wir uns eine Bodenschwelle oder Ähnliches wünschen", betont Zangerl.

Problemfeld: Parken

Ein weiteres Problem stelle gerade an sonnigen Wochenenden der enorme Ansturm von Ausflüglern dar, die den gesamten Stadtteil zuparken – oft unter Ignorierung aller Gebote. Verkehrsreferentin Vizebgm. Sonja Pitscheider zeigt Verständnis für die Anliegen. So sei für den Feuerwehrvorplatz die Errichtung einer erhöhten Plattform und für die Ortseinfahrt die Errichtung einer Mittelinsel vorgesehen. Einen konkreten Zeitplan für diese Maßnahmen konnte Pitscheider jedoch noch nicht nennen. Die Tiefbau-Planungen laufen aber bereits.
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