28.10.2016, 13:51 Uhr

Kranebitter Allee mit neuen Bäumen gesäumt

Bei der Baumpflanzung entlang der Nebenfahrbahn bei der Kranbitter Allee (v.l.): Harald Muhrer (Infrastruktur-Leiter IVB), Stadtrat Gerhard Fritz und Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (Foto: IKM/Lercher)

Nach Abschluss der Ausbauarbeiten nördliche Baumreihe neu errichtet.

INNSBRUCK. Im Zuge der Neugestaltung der Kranebitter Allee konnte für die nördliche Baumreihe ein neuer, verbesserter Lebensraum geschaffen werden. Zuvor mussten die schwer salzgeschädigten Bäume zwischen der alten Kranebitter Allee und der Nebenfahrbahn entfernt werden. Die Trasse des öffentlichen Verkehrs wurde auf die bestehende Tiroler Straße (B171) verlegt und eine neue Landstraße im Süden zwischen Flughafenareal und bestehender Baumreihe errichtet. Als Baumsorte wählten die ExpertInnen des Grünanlagenamtes die Winter-Linde „Rancho“, weil sie sehr stadtklimaverträglicher ist und einen nicht zu breiten Wuchs aufweist.

42 neue Winter-Linden

„Nach Abschluss der Tief- und Gleisbauarbeiten kann nun auch die nördliche Baumreihe im neuen Grünstreifen gepflanzt werden. Durch die Umsetzung der Pläne für die Straßen- und Regionalbahn wird nicht nur ein einfaches, bequemes und effizientes Transportsystem realisiert, durch den entstehenden neuen Grünstreifen können wir auch den Lebensraum der Bäume optimieren“, freuen sich Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz und Ing. Harald Muhrer, Infrastruktur-Leiter der IVB, gemeinsam. Im zwei Meter breiten Grünstreifen finden die Wurzeln ausreichend Platz zum Wachsen. Außerdem wurde direkt bei den Baumstandorten ein spezielles Substrat eingesetzt, das eine gute Wasserhaltekapazität bei gleichzeitiger Durchlässigkeit aufweist. Entlang der Nebenfahrbahn pflanzte das Amt für Grünanlagen 42 neue Bäume, 14 weitere ergänzen die südliche Baumreihe und noch einmal acht Bäume zieren nach der Pflanzaktion direkt den Bereich Vögelebichl.

Optimierter Lebensraum

„Der neue Standort bietet den Bäumen gute Lebensbedingungen. Ein Eingriff in die Natur schmerzt immer, aber umso schöner ist es, wenn er schlussendlich Verbesserungen bringt“, weiß der zuständige Grünanlagen-Stadtrat und ergänzt: „Die Abgrenzungsmauer zwischen der alten Kranebitter Allee und der Nebenfahrbahn, die nun umgesetzt wurde, verhindert beispielsweise einen schädlichen Salzeintrag.“ Nach Abschluss der Arbeiten zählt man dann insgesamt 72 Bäume, die im Bereich Vögelebichl, Kranebitter Allee und bis zur Kreuzung Techniker Straße stehen. Im Jahr 2016 pflanzten die MitarbeiterInnen des Amtes 331 Bäume im gesamten Stadtgebiet.
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