12.10.2017, 11:38 Uhr

Liste Fritz: Olympia-Versprechen sind Olympia-Schmähs

LA Haselwanter-Schneider. (Foto: Liste Fritz)

Wie ist das genau mit den 1 Milliarden US Dollar von der IOC? Und wie hoch belaufen sich nun die Sicherheitskosten möglicher Olympischer Winterspiele in Tirol? Die Liste Fritz hinterfragt die Olympia-Versprechen.

TIROL. Die Liste Fritz nimmt Olympia-Versprechen genauer unter die Lupe. So sind es zum Beispiel die 1 Milliarden US Dollar die das IOC an Geld- und Sachleistungen für die Durchführungen der Olympischen Winterspiele dem Land Tirol zugute kommen lassen will. 
Tatsächlich sollen aber, laut Liste Fritz nur 525 Millionen Euro als Geldmittel fließen. Dem gegenüber steht das Aufwendungs-Budget von 1,175 Milliarden Euro, merkt die Liste Fritz an. Die Sachleistungen, die von der IOC fließen sollen, werden allerdings nicht in die Tiroler Wirtschaft gehen sondern an "TV-Übertragungseinrichtungen des Olympischen Broadcasting Dienstleisters". 

Auch die angepriesenen künftigen Arbeitsstellen seien "reine Phantasiezahlen", so Liste Fritz-Klubofrau Andrea Haselwanter-Schneider

Die Frage nach den Sicherheitskosten wurde bis heute nicht eindeutig beantwortet, beanstandet das Bürgerforum: „Platter und Oppitz lehnen seit Monaten jede Schätzung der für Olympia anfallenden Sicherheitskosten unwirsch ab. Mit der Behauptung, das könne man jetzt noch nicht abschätzen und beziffern, stehlen sie sich aus ihrer Verantwortung und lassen die Menschen bei dieser zentralen Frage bewusst im Dunkeln tappen".
Dass man diese Zahl nicht beziffern kann, aber die Anzahl der Arbeitsplätze genau voraussagen kann, ist Haselwanter-Schneider ein Dorn im Auge. 

Mehr zum Thema Olympia 2026 finden Sie auf unserem Themenchannel: Olympia 2026
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.