13.09.2017, 10:12 Uhr

Tirol gewinnt mit Geoinformationssystem

Für Naturkatastrophen, wie Hochwasser ist die Feuerwehr nun dank des Einsatzsytems besser gewappnet. (Foto: pixabay.com)

Der führende amerikanische US-Sofwarehersteller im Bereich Geoinformationssysteme, Esri zeichnete nun das Tiroler Einsatzinformationssystem OEI mit einem Preis aus. Das Land Tirol wird dadurch Vorreiter in Sachen digitales Katastrophenmanagement.

TIROL. Es ist der Oscar für Geoinformationssysteme, den Tirol aus Amerika erhält. Die Auszeichnung verdient sich das Land mit dem örtlichen Einsatzinformationssystem OEI. Mit ihm sind alle relevanten Informationen für die Feuerwehren auf einen Blick verfügbar. Der innovative Technikeinsatz, die Datenqualität sowie die anspruchsvolle Visualisierung der raumbezogenen Daten, führten zum Sieg des Tiroler Systems, erläutert Peter Remesch, Geschäftsführer von SynerGIS Informationssysteme.
Der Preis wurde im Juli in San Diego/Kalifornien übergeben und wird nun, mit einem Festakt im Landhaus Innsbruck gebührend gefeiert. 

Als relevante Informationen für die Feuerwehren gelten zum Beispiel Hydranten, Gasanschlüsse, Lagerorte von gefährlichen Stoffen, Stromleitungen und vieles mehr. Dies alles ist im digitalen Kartensystem tiris OEI aufgezeichnet. In Verwendung ist das System in Tirol schon seit 2005. Jetzt wurde es auf den neuesten Stand gebracht und die Lageinformationen sowie das Lagedarstellungsmodul für behördliche Einsatzstäbe wurde ausgebaut. 

Doch die Entwicklung läuft immer weiter. Eine stetige Verbesserung gehört zu den Kriterien, die das System zum Vorreiter-Projekt macht. Module wie "Löschwasserförderberechnung" oder "Wassereinsatz" sind Zusatzfunktionen, mit denen die Personensuche in Fließgewässern bei Spezialeinsätzen erleichtert wird. 

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