04.07.2017, 13:06 Uhr

Wenn Wasser zum Problem wird

Roland Müller, techn. Leiter "eisbär Dry-Tec"-Tirol

Ohne Profi-Hilfe können Schimmel und Feuchtigkeit richtig teuer werden

Bereits bei den geringsten Anzeichen besteht Handlungsbedarf! Feuchtigkeit oder gar Schimmel in Wohnräumen oder im Keller kann nicht nur teuer werden, sondern sogar gesundheitsschädlich sein. Untrügliche Alarmzeichen hierfür sind etwa Schimmelspuren an Kästen oder Wänden, nasse Stellen an Aufbewahrungskartons oder Feuchtigkeitsspuren am Mauerwerk. Sobald so etwas auftritt, sollte man sich dringend Hilfe vom Profi holen. "Das Wichtigste in solchen Situationen ist es, die Ursachen zu finden", erläutert Roland Müller, technischer Leiter von "eisbär Dry-Tec"-Tirol.

Hilfsmittel Hydrometer

Mit einem Hydrometer lässt sich die Feuchtigkeitsentwicklung in einem Raum genau beobachten. "Das hilft bei der Analyse", betont Müller. "Die Gründe für Feuchtigkeitsschäden sind sehr häufig hausgemacht. Falsches Lüftungsverhalten oder Feuchtigkeitseintrag – etwa durch das Aufhängen von Wäsche – sind häufig die Hauptursachen", erläutert der Entfeuchtungsprofi. Daher sind es oft nur praktische Tipps, die helfen, Probleme zu beseitigen.

Entfeuchtung durch Profi

Schäden durch Nässe können jedoch auch auf andere Ursachen zurückzuführen sein. Eine Wasserader im Untergrund, Probleme bei der Isolation oder defekte Leitungen oder Dichtungen können großflächige Wasserschäden verursachen. "In solchen Fällen ist der Einsatz von Adsorptionstrocknern oder Kondensations-/Kältetrockner oft unausweichlich", schildert Müller. "Welche Maßnahmen notwendig sind, können die Experten bei Besichtigung der Situation abschätzen. In Wohnräumen kann etwa die Installation einer Klimaanlage Abhilfe schaffen. Tatsache ist, dass Feuchtigkeitseintritte massive Schäden an gelagerten Gegenständen oder gar an der Bausubstanz verursachen können."
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