17.01.2018, 10:08 Uhr

Liste Fritz: Fairness ist eine Selbstverständlichkeit

Liste Fritz-Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider. (Foto: Liste Fritz)

Ein mögliches Fairnessabkommen für den Landtagswahlkampf macht unter den Parteien die Runde. Vorgeschlagen von der ÖVP und den Grünen soll so ein fairer Wahlkampf ermöglicht werden. Die FPÖ machte ihre Absage schon deutlich, jetzt zieht die Liste Fritz nach. Fairness sei für die Liste Fritz eine Selbstverständlichkeit.

TIROL. Fünf Wochen vor der Landtagswahl ein Fairnessabkommen abzuschließen, sei nicht ihr Weg, so die Liste Fritz. Fairness hätte man sich die letzten fünf Jahre gewünscht. Transparenz und Kontrolle haben gefehlt und könnten nicht innerhalb weniger Wochen hergestellt werden. Ein solches Abkommen wäre eine reine "politische Inszenierung"

Fairness als Selbstverständlichkeit

Mit dem Thema Transparenz spielen die Liste Fritz-Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider und Liste-Fritz-Parteiobmann Fritz Dinkhauser auf die Werbeausgaben aus Steuergeldern an. Nach den beiden Politikern wurden "Millionen an Steuergeldern für Werbekampagnen, Events und Landeshauptmann-Empfänge" ausgegeben. Ein fünfwöchiges Aussetzten dieser "Events" wäre ein Inszenierung und nicht ernst zu nehmen.

Diesen "Zweck der politischen Inszenierung" will die Liste Fritz nicht mittragen und spricht sich deshalb gegen ein Fairnessabkommen aus. Zudem sieht man einen fairen Wahlkampf als Selbstverständlichkeit und einen Vertrag bezüglich dieser somit als unnötig.

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