Kärnten organisiert EU-Veranstaltungen

Kärnten will sich bei den selbstständig organisierten EU-Veranstaltungen von seiner besten Seite zeigen
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KÄRNTEN. Im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes wurde Kärnten leider nicht als Austragungsort für etwaige Veranstaltungen berücksichtigt. Daher entschloss sich die Landesregierung, selbst entsprechende Veranstaltungen nach Kärnten zu holen.
Kärnten fiel im internationalen Rampenlicht immer häufiger durch grenzüberschreitende Erfolgsprojekte auf und hat sich einen guten Ruf in Brüssel erarbeitet, so LH Peter Kaiser. Daher freut es ihn besonders, dass Kärnten der Austragungsort für die Konferenz des Ausschusses der Regionen (AdR) sein wird.

Konferenz des Ausschusses der Regionen

Am 9. November soll die hocharätig besetzte Konferenz im Lakeside Park Klagenfurt stattfinden. Thema der Konferenz ist der territoriale Zusammenhalt in Europa nach 2020. Dabei geht es vor allem um die EU-Kohäsionspolitik und die Herausforderungen in städtischen und ländlichen Gebieten.
Die gemeinsame wirtschaftliche Weiterentwicklung von Regionen ist für Kärnten von besonderer Bedeutung. Für Kaiser ist es daher notwendig, dass EU-Finanzmittel weiterhin ohne grobe Einschnitte im Rahmen des kommenden mehrjährigen Finanzrahmens zur Verfügung stehen. Allein zwischen 2014 und 2020 fließen rund 81 Millionen Euro in Kärntner Projekte sowie regionenüberschreitende mit Kärntner Beteiligung.

Hochkarätige Besetzung rückt Kärnten ins Rampenlicht

Zur Konferenz werden mehrere hochrangige Verantwortliche der EU erwartet. Geladen sind unter anderem die EU-Regionalkommissarin Corina Cretu, der Ministerpräsident der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien Oliver Paasch, die Direktorin der ESPON (European Territorial Observatory Network) Ilona Raugze sowie Mitglieder des EU-Parlamentes aus mehreren europäischen Ländern.

Bürgerdialog mit EU-Digitalkommissarin

Anschließend an die Konferenz des AdR findet am 10. November ein Zusammentreffen mit Vertretern der EU und der Bundesregierung statt. Anlass ist die 1,6 Milliarden-Investition in den Standort Villach.
Die EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel wird ebenfalls zu dieser Veranstaltung der Infineon erwartet. Die Kärntner Landesregierung will daher versuchen, vorab einen Termin für einen Bürgerdialog mit der EU-Kommissarin zu fixieren.
Laut Kaiser ist Kärnten sehr darum bemüht, jede Chance zu nutzen, um sich als lebenswerter Mittelpunkt für Unternehmen, Industrie und Familien im internationalen Rampenlicht zu präsentieren.

Autor:

Kathrin Hehn aus Kärnten

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