Hochwasser - Kelchsau
Behelfsbrücke für die Kelchsau, Arbeit an den Schäden

Der Baupionier- und Katastropheneinsatzzug des Militärkommandos Tirol errichtete eine 21 Meter lange Behelfsbrücke.
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  • Der Baupionier- und Katastropheneinsatzzug des Militärkommandos Tirol errichtete eine 21 Meter lange Behelfsbrücke.
  • Foto: Bundesheer/Hörl
  • hochgeladen von Klaus Kogler

Behelfsbrücke in Kelchsau errichtet; Infrastrukturschäden in Tirol 17 Mio. Euro; Schutzbauten bewahrten vor noch Schlimmerem.
KELCHSAU, BEZIRK, TIROL. Wie berichtet richteten Unwetter mit Starkregen und folgenden Hochwässern und Vermurungen am vorigen Wochenende schwere Schäden in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein an. Insgesamt werden allein im Infrastrukturbereich die Schäden auf rund 17 Millionen Euro geschätzt: Bereich Landesstraßen 5 Mio. €, Gemeindeinfrastruktur 5 Mio. €, Wasserbau sowie Wildbach- und Lawinenverbauung 7 Mio. €.

Private Elementarschäden dürften sich laut LH-Stv. Josef Geisler ebenfalls in Millionenhöhe bewegen (dazu sind die Schadenserhebungen im Gang, Anm.). Das Land stellt Mittel aus dem Landeskatastrophenfonds bereit, um einen Teil der Schäden bei Privaten und im Bereich der Gemeinden abdecken zu können. Hochwasserbauten und Gefahrenzonenpläne u. a. an der Brixentaler und Kitzbüheler Ache haben sich als hilfreich erwiesen, um die Region vor noch schlimmeren Schäden zu bewahren.

Brücke für Kelchsau

Im Bezirk war besonders die Kelchsau vom Hochwasser betroffen. So wurde auch die Hauptbrücke über die Kelchsauer Ache weggerissen, die Verbindung der beiden Talseiten unterbrochen. Die Grundversorgung im Tal konnte aufrechterhalten werden bzw. ist weiter aufrecht. Auch eine provisorische Wegverbindung konnte genutzt werden.

25 Soldaten des Baupionier- und Katastropheneinsatzzuges des Militärkommandos Tirol errichteten Mitte der Woche eine 21 Meter lange Behelfsbrücke. Die Bettungen an den durch das Wildwasser beschädigten Ufern wurden durch die Straßenmeisterei ausgehoben und betoniert. Es wird weiter daran gearbeitet, dass die Haupt-Verkehrsverbindung im Tal wieder hergestellt wird. Die weiteren Aufräum- und Reparaturarbeiten dürften noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

"Die Arbeiten sind voll im Gange. Bei dem Kfz-Betrieb wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Viele Beteiligte arbeiten unermüdlich an der Schadensbehebung. Die L 205 ist weiterhin gesperrt. Für dringende Fahrten gibt es einen Shuttledienst. Die Wiederaufnahme des touristischen Betriebs dürfte Ende des Monats erfolgen",

teilt Christoph Zellner von der Gemeinde mit.
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FOTOS: Zoom Tirol, Bundesheer/Hörl

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