Geplantes Großhotel
Goinger Bürgerinitiative zeigt erstmals Visualisierung

Die Bürgerinitiative "Stimme für Going" hat eine Visualisierung des geplanten Hotelprojekts in Auftrag gegeben. | Foto: Bürgerinitiative "Stimme für Going" (Visualisierung)
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Bürgerinitiative "Stimme für Going" zeigt erstmals Visualisierung des geplanten Hotelprojekts und fordert eine ehrliche Auseinandersetzung statt Beschwichtigungen.

GOING. Die Bürgerinitiative "Stimme für Going" hat kürzlich eine Visualisierung des geplanten Hotelprojekts am Astberg in Auftrag gegeben. "Es muss sichtbar gemacht werden, was ein „Ja“ zur Umwidmung tatsächlich bedeutet: den massiven Eingriff in eine geschützte Vorsorgefläche, die Aufstellung eines großvolumigen Bettenkomplexes und das endgültige Verschwinden eines wertvollen Stücks Landschaft. Bis jetzt wurde versucht, die Dimension des Projekts zu beschönigen“, kritisiert Günther Hartl, Sprecher der Initiative. 

"Keine Dramatisierung, sondern logische Konsequenz"

Die Visualisierung basiert auf den offiziell bekannten Eckdaten des Projekts: 1,13 Hektar verbaute Fläche, 144 Zimmer, vier Gebäude, Tiefgarage mit 225 Stellplätzen.

„Was wir zeigen, ist keine Dramatisierung, es ist die logische Konsequenz der Projektpläne, wie sie öffentlich bekannt sind“, so Hartl. „Wer heute sagt: ,Es kommt ja vielleicht etwas anderes‘, der verschleiert die Wahrheit: Ein Ja ist ein Ja zur Umwidmung und danach ist der Weg frei",

so Hartl, der weiter ausführt: "Diesen Weg werden dann tausende Lkw voll Aushub nehmen, die über die geschätzten zwei Jahre Bauzeit die Straßen belasten."

Die Visualisierung basiert auf den offiziell bekannten Eckdaten des Projekts: 1,13 Hektar verbaute Fläche, 144 Zimmer, vier Gebäude, Tiefgarage mit 225 Stellplätzen.  | Foto: Bürgerinitiative "Stimme für Going" (Visualisierung)
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"Verlust einer bedeutsamen Fläche"

Die geplante Hotelanlage verspricht ihren Gästen freien Blick auf den Wilden Kaiser. Bezahlt wird dieser Ausblick mit dem Verlust einer ökologisch, landwirtschaftlich und landschaftlich bedeutsamen Fläche, wie die Bürgerinitiative in einer Presseaussendung betont.
Die Bürgerinitiative ruft alle Goingerinnen und Goinger auf, sich die Visualisierung selbst anzusehen. „Diese Bilder machen deutlich, worum es bei der Volksbefragung am 29. Juni wirklich geht“, sagt Hartl. „Nur ein klares 'Nein' schützt unsere Landschaft und den Charakter unseres Dorfes", so der Sprecher der Bürgerinitiative abschießend.

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