Fieberbrunn, Projektfinanzierungen
Kürzungen bei Finanzierung wichtiger Projekte

- In der Gemeinde gibt es finanzielle Herausforderungen.
- Foto: Kogler
- hochgeladen von Klaus Kogler
Änderung im kommunalen Investitionsprogramm bringt finanzielle Herausforderungen für die Marktgemeinde.
FIEBERBRUNN. Die Bundesregierung hat sich mit dem Städte- und Gemeindebund darauf geeinigt, die bisherigen Förderungen für Gemeinden im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms zu ändern. Das bringt einerseits eine Verwaltungsvereinfachung in der Förderabwicklung mit sich, stellt Fieberbrunn andererseits jedoch auch vor neue finanzielle Herausforderungen.
„Diese Änderungen führen zu Kürzungen bei für heuer bereits eingeplanten und budgetierten Förderungen für die Volksschule, das Blockheizkraftwerk, die digitale Umstellung und das Trinkwasserkraftwerk. Ebenso kommt es bei der Mittelschule zu Kürzungen der Bedarfszuweisungsmittel aufgrund geringerer Gesamtinvestitionskosten. Das bedeutet
Mindereinnahmen von insgesamt 282.000 € und wir müssen Einsparungsmaßnahmen ergreifen“, informiert Bgm. Walter Astner.
Projekt „Blockheizkraftwerk“ auf Eis
In Fieberbrunn stehen viele große Investitionen an, etwa die Feuerwehrzentrale, das
Dorfkernentwicklungsprogramm samt Musikbühne und Probelokal oder die Sanierung der Mittelschule. Deshalb wird das Projekt „Blockheizkraftwerk“ vorerst auf Eis gelegt.
”Dadurch sparen wir 250.000 € ein. So können wir das Budget wieder einhalten",
so Astner.
Der eventuelle Bau einer zweiten Turnhalle im Zuge der Sanierung der Mittelschule wird ebenfalls nicht realisiert.
”Wir haben aber immer schon gesagt, dass der dringende Bedarf einer zweiten Turnhalle nicht gegeben ist, wenn wir den Betrieb des Aubades, das ja als
Sportstätte der Schule dient, aufrechterhalten",
so der Ortschef.
Förderung für Feuerwehrzentrale zeitverzögert
Auch bezüglich der Zusage für die eine Million Euro für den Neubau der Feuerwehrzentrale gab es wenig erfreuliche Nachrichten vonseiten des Landes Tirols. Die Förderung wird nicht, wie ursprünglich mitgeteilt, auf einmal ausgezahlt, sondern auf drei Jahre aufgeteilt.
“Wir müssen mit dem Bau anfangen und bekommen die Förderung erst zeitverzögert von 2027 bis 2029. Da werden wir wahrscheinlich auch noch einmal auf eine Fremdfinanzierung zurückgreifen müssen",
betont Bgm. Astner.
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