ÖGK
MRT-Untersuchungen in Kitzbühel nun auf Krankenschein
- Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler gemeinsam mit dem Mediziner Eberhard Partl.
- Foto: Felix Obermoser
- hochgeladen von Johanna Bamberger
Ab September sind MRT-Untersuchungen beim Kitzbüheler Radiologen Eberhard Partl auf Krankenschein möglich.
KITZBÜHEL. Ab September erhält die Radiologie von Eberhard Partl einen Kassenvertrag für die Magnetresonanztomographie (MRT). Bereits 2022 machte Arno Melitopulos-Daum, heute Bereichsleiter Versorgungsmanagement Medizin der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), deutlich, dass mit der Aufnahme des MRT-Geräts in den Großgeräteplan auch ein Kassenvertrag folgen werde. Vier Jahre später ist dieses Ziel erreicht.
Für den Kitzbüheler Radiologen endet damit ein mehr als 20 Jahre dauernder Einsatz für eine flächendeckende bildgebende Versorgung im Bezirk. Bereits 2004 schloss er mit seiner Kassenordination für Röntgen, Mammographie, Ultraschall und Durchleuchtung eine wichtige Lücke in der wohnortnahen Versorgung.
„Es freut mich sehr, dass wir den Menschen in Kitzbühel und der gesamten Region nun endlich MRT-Untersuchungen auf Krankenschein anbieten können. Unser Anspruch war immer, höchste medizinische Qualität mit persönlicher Betreuung zu verbinden – und zwar für alle. Dass wir dieses Angebot jetzt allen Patientinnen und Patienten ermöglichen können, ist ein Meilenstein, auf den wir viele Jahre hingearbeitet haben“,
zeigt sich Partl erfreut über den Kassenvertrag für MRT-Untersuchungen.
Moderne Versorgung unter einem Dach
Die Radiologie im Gesundheitszentrum Kitzbühel erweitert damit ihr bestehendes Angebot und zeigt außerdem, wie moderne Gesundheitsversorgung funktionieren kann. Bereits heute arbeiten zahlreiche Fachärztinnen und Fachärzte verschiedenster Disziplinen unter einem Dach. Kurze Wege, interdisziplinärer Austausch, abgestimmte Behandlungen und eine wohnortnahe Versorgung stehen im Mittelpunkt. „Damit wird in Kitzbühel vieles bereits gelebt, was mit der österreichischen Gesundheitsreform künftig insbesondere im ambulanten, niedergelassenen Bereich weiter ausgebaut werden soll“, zeigt Partl auf. Das frühzeitige Bekenntnis von Land Tirol und der Stadt Kitzbühel zu diesem Gesundheitsstandort erweist sich damit als vorausschauende Entscheidung – zum Nutzen der Bevölkerung im Bezirk Kitzbühel und weit darüber hinaus.
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