Starke Reduktion bei den Flüchtlingen in St. Johann

Am Schwimmbadweg wurden bereits Flüchtlingsunterkünfte der Gemeinde geschlossen.
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ST. JOHANN (niko). Nachdem sich die Situation bei den Flüchtlingen entspannt hat, sind die Tiroler Sozialen Dienste dabei, ihre Kapazitäten landesweit anzupassen.

"In St. Johann waren fast 50 % der gesamten Schutzsuchenden des Bezirkes untergebracht, und wir waren auch die einzige Gemeinde, die die vom Bund vorgegebene Unterbringungsquote von 1,5 % der Einwohnerzahl erfüllt hat. Daher ist es naheliegend, dass gerade bei uns Unterkünfte geschlossen wurden und werden", so St. Johanns Ortschef Stefan Seiwald.

Bisher wurden dei Unterkünfte im Schwimmbad- und Mozartweg geschlossen. 2018 sollen auch jene in der Birkenstraße (Frühjahr) und Almdorf (Herbst) folgen. Die Zahl der Flüchtlinge in St. Johann ist von 143 auf nunmehr 77 Personen gesunken, bis Herbst soll eine Reduktion auf 30 bis 35 erfolgen.

Bgm. Seiwald bedankt sich bei allen St. JohannerInnen, die die Herausforderung ab 2015 angenommen und eindrucksvoll gemeistert haben. "Wir haben die Integration der Familien vorbildlich geschafft. Es gab viele Kritiker für unsere 'menschliche Lösung der Flüchtlingsunterbringung', wir haben aber bewiesen, dass es funktionieren kann, wenn alle zusammenhelfen; darauf können wir stolz sein", so Seiwald.

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Autor:

Klaus Kogler aus Kitzbühel

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