EC Die Adler Kitzbühel
Der neue Youngsters-Coach und seine Ziele

Viel Spaß haben auch die Jüngsten der Adler-Familie am Eishockey-Eis im Kitzbüheler Sportpark.
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  • Viel Spaß haben auch die Jüngsten der Adler-Familie am Eishockey-Eis im Kitzbüheler Sportpark.
  • Foto: alpinguin
  • hochgeladen von Klaus Kogler

Joakim Andersson gibt einen ersten kleinen Einblick in seine ersten Monate als Coach der Kitz Hockey Youngsters.
KITZBÜHEL (niko). Es rührt sich 'was im Sportpark Kitzbühel – und das liegt nicht nur an den „alten“ Adlern. Schon seit Wochen wuseln auch wieder die Kitz Hockey Youngsters über das Eis – seit dieser Saison unter dem neuen Coach Joakim Andersson. Der gebürtige Schwede fühlt sich in seiner neuen Heimat schon ziemlich wohl: „Die Stadt Kitzbühel ist super – klein und wunderschön. Ich stamme selbst aus einer ähnlich überschaubaren Gegend“, sagt Andersson, „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein, und mag die Natur sowie die Menschen.” Beim EC Kitzbühel vernimmt der 39-Jährige Aufbruchstimmung: „Ich spüre, dass wir hier etwas aufbauen können, und es ziehen immer mehr Leute an einem Strang.“

Junge Adler

Die jungen Adler hat Andersson schnell begeistern können: „Die Tür des Trainers steht immer offen und wir dürfen mit allen Fragen zu ihm kommen“, erzählt Felix, Torhüter der U13. Josef, Goalie in der U17, kann dem nur zustimmen: „Joakim ist sehr nett. Man kann mit ihm über alles reden und er ist für Kritik und Vorschläge offen.“ Was viele Youngsters bestätigen: Unter Joakim Andersson wird mehr Eisgelaufen – auch ohne Scheibe.
Am meisten Spaß hat Sofia an den Matches und am Schusstraining. Auf dem Eis spielt sie (in der U15) sowohl in der Verteidigung als auch im Sturm. Sonst ist Sofia noch begeisterte Reiterin, aber „beim Eishockey gefällt mir auch, dass wir eine Mannschaft sind.“ In der Vorsaison war sie das einzige Mädchen in der U13 und der U15, „heuer sind wir schon vier und in der U11 spielen auch noch drei Mädels.“

60 Kinder

Rund 60 Kinder zählt der Eishockeynachwuchs in Kitzbühel momentan. Kooperationen gibt es mit Kufstein (U17), den Nurach Bulls und St. Johann (U13 und U15) sowie Zell am See (U7 und U9). Diese Zahl möchte Andersson unbedingt erhöhen: „Am wichtigsten ist mir, dass die Kinder spüren, dass sie sich weiterentwickeln. Gleich danach arbeiten wir daran, noch mehr Kinder für Eishockey zu begeistern. Wir möchten es schaffen, dass Eishockey die gesamte Familie begeistert – Mädchen, Buben und Eltern. Sei es auf dem Eis oder auf der Tribüne, wenn unsere Kampfmannschaft in der AHL um Punkte kämpft.“ Sobald es die Situation wieder erlaubt, möchte Joakim Andersson daher auch hinaus in die Schulen, um zu zeigen und zu erzählen, wie cool Eishockey ist.

Gerhard Eilenberger, Nachwuchsleiter beim KEC, beschreibt seine bereits lebenslange Faszination für den schnellsten Manschschaftssport der Welt so: „Man trainiert Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und den Geist. Diese drei Sachen miteinander zu vereinen, schärft fürs Leben. Dazu kommt natürlich auch der Spaß am Spiel und am Eislaufen. Und wenn die Kinder Spaß haben, dann werden sie auch immer wieder kommen.“
Die letzten Worte gehören Andersson und seinem Ausblick auf die Saison: „We are ready!“
Fotos: alpinguin

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