EKiZ Kramsach und Umgebung
Warum junge Familien vor allem eines brauchen – Unterstützung
- Die ersten Monate mit einem Baby bringen viele neue Erfahrungen und Fragen mit sich. Eltern-Kind-Zentren begleiten Familien in dieser besonderen Lebensphase mit Beratung, Austausch und vielfältigen Angeboten.
Im Bild: (v.l). Präsidentin Barbara Lechner und Obfrau, Assistenz der Geschäftsleitung, Eltern-Kind-Gruppenleiterin Sonja Hotter im EKiz Kramsach und Umgebung - Foto: Martina Obertimpfler
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Die ersten Monate mit einem Baby gehören zu den schönsten, aber auch zu den herausforderndsten Zeiten im Leben einer Familie. Zwischen Schlafmangel, Unsicherheiten und der völlig neuen Lebenssituation tauchen täglich Fragen auf. Genau hier setzen die Eltern-Kind-Zentren (EKiZ) an – mit einem niederschwelligen Angebot, das Familien begleitet, stärkt und vernetzt.
BEZIRK KUFSTEIN. „Die ersten tausend Tage eines Menschen sind die prägendsten“, sagt Barbara Lechner, Präsidentin der Plattform Eltern-Kind-Zentren Tirols, im Gespräch mit MEINBEZIRK. Deshalb richten sich die Angebote der Eltern-Kind-Zentren unter anderem auch ganz bewusst an werdende Eltern und Familien mit Babys im ersten Lebensjahr. Es gehe nicht nur um Wissen, sondern vor allem um Begegnung, Austausch und das Gefühl, mit seinen Fragen nicht allein zu sein.
Hilfe, bevor aus Stress ein Problem wird
Schlaflose Nächte, ein schreiendes Baby oder eine schwierige Geburt können Familien stark belasten. Das Ziel der Eltern-Kind-Zentren ist deshalb, möglichst früh Unterstützung anzubieten. Wer rechtzeitig Informationen erhält und weiß, an wen er sich wenden kann, gerät seltener in belastende Krisen. Ob nach einem Kaiserschnitt, bei Stillproblemen oder Unsicherheiten im Alltag – EKiZ bietet professionelle Begleitung durch Hebammen, Fachreferentinnen und Beraterinnen, bevor kleine Probleme zu großen Belastungen werden. Barbara Lechner ist überzeugt: Je früher Eltern den Weg ins EKiZ finden, desto besser können sie begleitet werden. Wissen schaffe Sicherheit – und Sicherheit wiederum komme letztlich dem gesamten Familiensystem zugute.
Vom Teufels- in den Engelskreis
Schlaflose Nächte, ein schreiendes Baby oder eine schwierige Geburt können Familien stark belasten. Das Ziel der Eltern-Kind-Zentren ist deshalb, möglichst früh Unterstützung anzubieten. Wer rechtzeitig Informationen erhält und weiß, an wen er sich wenden kann, gerät seltener in belastende Krisen. Ob nach einem Kaiserschnitt, bei Stillproblemen oder Unsicherheiten im Alltag – EKiZ bietet professionelle Begleitung durch Hebammen, Fachreferentinnen und Beraterinnen, bevor kleine Probleme zu großen Belastungen werden. Barbara Lechner ist überzeugt: Je früher Eltern den Weg ins EKiZ finden, desto besser können sie begleitet werden. Wissen schaffe Sicherheit – und Sicherheit wiederum komme letztlich dem gesamten Familiensystem zugute.
- Das Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) Kramsach und Umgebung ist eine wichtige Anlaufstelle für Familien und bietet Raum für Begegnung, Austausch und Unterstützung im Familienalltag.
- Foto: Martina Obertimpfler
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Vom Schwangerschaftsyoga bis zur Babymassage
Das Angebot der EKiZ beginnt bereits in der Schwangerschaft. Geburtsvorbereitung, Schwangerschaftsyoga, Hebammenbegleitung und Elternberatung helfen werdenden Eltern, sich gut auf die Geburt vorzubereiten. Nach der Geburt begleiten zahlreiche Kurse Familien durch das erste Lebensjahr des Kindes. Dazu gehören unter anderem:
- Eltern-Baby-Gruppen
- Babymassage
- Basic Bonding zur Förderung einer sicheren Bindung
- Emotionelle Erste Hilfe
- Rückbildung mit Baby
- Stillberatung und Stilltreffen
- Beikost- und Ernährungsangebote
- Workshops zum Babyschlaf
- Elternbildung mit Vorträgen und Online-Angeboten
- Offene Treffpunkte mit kurzen Fachimpulsen und anschließendem Austausch
Heute gibt es in Tirol 32 Eltern-Kind-Zentren. Ihr Grundgedanke ist bis heute derselbe geblieben: unterstützen statt belehren. Jeder darf kommen, unabhängig davon, welche Fragen oder Sorgen gerade beschäftigen. Informationen werden verständlich vermittelt – ohne Fachchinesisch und ohne Bewertungen. Weitere Informationen zu allen Angeboten der EKiZ im Bezirk findest du hier.
- In Tirol gibt es 32 Eltern-Kindzentren die Eltern und werdende Mütter tatkräftig unterstützen.
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Eine Investition in die Zukunft
Neben der direkten Unterstützung junger Familien hat Barbara Lechner noch ein weiteres Anliegen. Sie wünscht sich, dass Gemeinden und Politik den Wert der Eltern-Kind-Zentren noch stärker erkennen. Zwar finanzieren sich die Zentren zu einem erheblichen Teil über Teilnehmerbeiträge, zusätzlich erhalten sie Förderungen von Land, Bund und Gemeinden. Doch steigende Personal- und Betriebskosten machen diese Unterstützung immer wichtiger.
„Wir wollen niederschwellig bleiben“, betont Lechner.
Die Angebote sollen für alle Familien leistbar sein. Würden die Kosten vollständig auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer umgelegt, wäre genau jene Hilfe gefährdet, die viele Familien dringend brauchen. Für Barbara Lechner ist die Rechnung deshalb einfach: Wer in junge Familien investiert, investiert in die Zukunft der Gesellschaft. Wenn Eltern gut begleitet werden, profitieren Kinder, Familien und letztlich die gesamte Gemeinschaft.
Denn das erste Lebensjahr eines Kindes ist weit mehr als eine aufregende Zeit – es legt den Grundstein für alles, was danach kommt.
Weitere Beiträge aus und rund um den Bezirk Kufstein findest du hier.
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