Bildungszentrum in Planung
Gemeinde Kramsach bleibt am Ball
- Mit dem Modell der neuen Schule – Bürgermeister Andreas Gang zeigt sich zuversichtlich, was den baldigen Bau der neuen Volksschule betrifft.
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Die Pläne für ein neues Bildungszentrum in Kramsach beschäftigen die Gemeinde bereits seit mehreren Jahren. Auch wenn derzeit noch keine konkreten Umsetzungsdetails feststehen, wird das Projekt politisch weiter vorangetrieben. Ziel ist es, die in die Jahre gekommene Volksschule langfristig zu ersetzen und ein modernes Lernumfeld zu schaffen. Gespräche mit dem Land und die Aussicht auf eine Förderung, sollen nun die nächsten Schritte vorbereiten und eine Realisierung in den kommenden Jahren ermöglichen.
KRAMSACH. Bereits im Jahr 2016 wurde die Idee eines neuen Bildungszentrums erstmals eingebracht und wurde von vielen noch mit Skepsis betrachtet. Eine spätere Bürgerbefragung bestätigte jedoch klar: Das Bildungszentrum ist eines der wichtigsten Projekte für die Gemeinde. „Trotz zwischenzeitlicher Verzögerungen und anderer Prioritäten wurde das Vorhaben in den letzten Jahren konsequent weiterverfolgt", so Bürgermeister Gang.
Standort und Konzept
Ein entscheidender Schritt war die Wahl des Standorts: Das neue Schulgebäude soll auf gemeindeeigenem Grund direkt neben der bestehenden Volksschule entstehen. Das verhindere zusätzliche Kosten – etwa durch Baurechtsmodelle. Auch inhaltlich gehe das Projekt neue Wege, erklärt der Bürgermeister. Statt klassischer Klassenräume setzt man auf ein offenes, modernes Lernkonzept. Schülerinnen und Schüler sollen sich freier bewegen und Unterricht gemeinschaftlich und flexibel gestalten können. Die Planung basiert auf einem pädagogischen Konzept von Direktor Michael Kreutz, das als Grundlage für die architektonische Umsetzung dient.
- Rund 5.000 Menschen leben in Kramsach – die wachsende Gemeinde soll bald eine neue, zeitgemäße Schule bekommen.
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Finanzierung in Aussicht gestellt
Der Bau der neuen Volksschule sollte bereits 2025 starten, doch auf Grund mehrerer Schwierigkeiten (wir haben berichtet), müssen sich die Kramsacher immer noch mit der 100-jahre alten Volksschule zufrieden geben. Nichts desto trotz ist Bürgermeister Andreas Gang zuversichtlich: die Finanzierung sei weitgehend gesichert und es wurde eine Förderung in Höhe von 32 Prozent durch das Land in Aussicht gestellt. Ende April findet ein Termin mit dem Landeshauptmann statt, bei dem die aufsichtsrechtliche Genehmigung eingeholt werden soll. Erst danach können die Ausschreibungen starten und der Bau offiziell beginnen.
- Die in die Jahre gekommene Volksschule in Kramsach stammt aus dem Jahr 1926 und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen – ein Neubau ist seit Jahren geplant.
- Foto: Barbara Fluckinger
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Ein Gebäude mit Zukunft
Das bestehende Schulgebäude stammt aus dem Jahr 1926 und entspricht längst nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit dem neuen Bildungszentrum soll nicht nur die Infrastruktur modernisiert, sondern auch die Qualität der Bildung langfristig gesichert werden. Ziel ist es, ein zeitgemäßes Lernumfeld zu schaffen, das den aktuellen pädagogischen Entwicklungen gerecht wird und für die kommenden Jahrzehnte Bestand hat.
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