Tiroler Grauvieh - Spitzenklasse Tiroler Fleischproduktion

„Bella“, eines der 4 neugeborenen Tiroler Grauviehkälber
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  • „Bella“, eines der 4 neugeborenen Tiroler Grauviehkälber
  • hochgeladen von Klaus Madersbacher

KUNDL (klausm) Bella, Arthos, Fiffi, Tommerl - so heißen die 4 Tiroler Grauviehkälber vom Bauernhof der Burgi Schett aus Kundl. Geboren sind sie zwischen 07. Dezember und 07. Jänner. Das „Tiroler Grauvieh“ gehörte noch bis vor kurzem zu einer vom Aussterben bedrohten Rasse, bis sich vor einigen Jahren aktive Tiroler Bauern der Wiedereinführung des „Tiroler Grauvieh’s“ angenommen hatten.

Eine der Züchtergruppen nennt sich „Grauviehverein Kaisergebirge“ und hat sich im September 2006 in der LLA-Burschenschule-Weitau/St. Johann der Öffentlichkeit vorgestellt. Diesem Verein gehört auch die Kundler Bäuerin Burgi Schett an. Ihr Tiroler Grauvieh wird in Mutterkuh-Haltung aufgezogen, dies bedeutet, daß die Kühe nicht gemolken werden, keine Milch abgeliefert wird, daß die Kälber bei der Mutterkuh bleiben und aufwachsen. Neben Burgi Schett haben sich noch zwei weitere Kundler Landwirte der Aufzucht vom einzigartigen „Tiroler Grauvieh“ verschrieben.

Ein besonderer Genuss ist die Fleischqualität des „Tiroler Grauviehs“. Beim „Grauvieh-Almochs“ beispielsweise spricht man in Gourmetkreisen bereits von „Spitzenklasse“. Die Ochsen werden zwischen 24 und 29 Monate alt. Gewichtmäßig bringen sie zwischen 530 und 580 kg auf die Waage.

Die Vorzüge dieser besonderen Rinderrasse:

Robustrasse für Freilandhaltung mit hohen Tagesgewichtszunahmen, Mehrerlös durch funktionierende Markenfleischprogramme, gute Verfügbarkeit von trächtigen Tieren, problemlos in Umgang und Charakter.

Persönliche Anmerkung…

In allen kultivierten Ländern werden Pferde, Hunde und Katzen längst „gechipt“, es ist also heutzutage kaum mehr zu verstehen, warum gerade Kühe, Kälber, Schweine, etc., mit derart riesengroßen Typenschildern an beiden Ohren verunstaltet werden müssen und daß diese unnötige „Stecherei“ nicht gerade schmerzfrei ist, davon kann man ausgehen.

Mehr Informationen über das „Tiroler Grauvieh“ gibt’s auf dieser Homepage:
http://www.tiroler-grauvieh.at/

Alle Fotos: Ingrid Madersbacher

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