15.01.2018, 08:35 Uhr

Traditioneller Neujahrsempfang in Lebring

Getrude Nepel (3.vl.) wurde von Susanne Feirer, Johann Kießner-Haiden, Franz Labugger, Bernadette Kerschler und Peter Tschernko geehrt.

Das Jahr 2018 steht in Lebring ganz im Zeichen der Kultur.

Am Wochenende lud die Marktgemeinde Lebring-St. Margarethen zum traditionellen Neujahrsempfang in die Neue Mittelschule ein. Als Ehrengäste konnte Bgm. Franz Labugger u.a. die Labg. Bernadette Kerschler und Peter Tschernko, die Nachbarbürgermeister Joachim Schnabel, Helmut Walch, Hubert Isker und OBR Josef Krenn begrüßen.


Ortskern weiter beleben

Bgm. Labugger gab einen Rückblick auf das Jahr 2017, wobei er vor allen betonte: "Lebring ist jetzt hochwasserfrei!". Weiters wurde Wohnraum geschaffen. "Neben der Volksschule entstehen Wohnungen, was zu einer weiteren Belebung des Ortskerns beisteuern soll." Für 2018 steht das Projekt Römerstraße, wo gemeinsam mit dem Gemeinden Lang und Tillmitsch gearbeitet wird, im Fokus. Hier wird sich die Bäckerei Sorger ansiedeln und für weitere Arbeitsplätze in der Region sorgen. Generell verfolgt die Gemeide das Ziel, gleich viel Arbeitsplätze wie Einwohner zu haben – derzeit sind es 2.200 Einwohner und 1.800 Arbeitsplätze.

Überschuss erwirtschaftet

Der ordentliche Haushalt der Gemeinde Lebring beträgt 5 Millionen Euro, der außerordentliche 2,2 Millionen. "Wir konnten sogar einen Überschuss erwirtschaften", freut sich Bgm. Labugger. Vizebgm. Johann Kießner-Haiden stellte den neuen Kulturkalender für das Jahr 2018 vor, wobei es von Lesungen über Konzerte bis hin zu Theateraufführungen alles geben wird. Stolz ist man seitens der Gemeinde auch darüber, dass man sich zur familienfreundlichen Gemeinde und mit der Kleinregion Hengist zur familienfreundlichen Region zertifizieren will.


Umweltschutz im Fokus

Gemeinsam mit der Gemeinde Gabersdorf ist Lebring auch Vorreiter in Sachen Umweltschutz, was die Zertifizerung als e5-Gemeinde belegt. So werden viele öffentliche Gebäude mit Hackschnitzel beheizt, es gibt Photovoltaikanlagen und LED-Laternen. "Das bringt eine Ersparnis von rund 40.000 Euro pro Jahr", betont Bgm. Labugger. Auch ein E-Auto wurde in der Gemeinde angeschafft. Dies kann von den Angestellten für Dienstfahrten benutzt werden, aber auch die Gemeindebürger können es sich ausleihen.

Ehrung für Pädagogin

Für ihre langjährige Tätigkeit im Kindergarten wurde Gertrude Nepel mit der Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet. "Sie ist die Kindergartenpädagogin der ersten Stunde und hat den Kindergarten auch 26 Jahre lang geleitet", lobte Vizebgm. Kießner-Haiden in seiner Laudatio.
Im Anschluss an durften sich auch heuer wieder Firmen aus der Gemeinde vorstellen. Mit dabei waren diesmal "Intact", "Botanic Matters" und Edera Safety". Den krönenden Abschluss bildete ein kurzes Neujahrskonzert mit "Magic Brass Vienna" sowie ein Buffet vom Hotel-Restaurant Gollner.
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