Eisenerz: Sanitäter trainieren am SIM-Campus für den Ernstfall

Allergischer Schock: Übung des Roten Kreuzes Eisenerz am SIM-Campus.
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  • Allergischer Schock: Übung des Roten Kreuzes Eisenerz am SIM-Campus.
  • Foto: SIM Campus
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Das ehemalige Eisenerzer Krankenhaus wurde zum "SIM-Campus" ein international einzigartiges Katastrophensimualtionszentrum.

EISENERZ. Der SIM-Campus ist Europas erstes Ausbildungs- und Trainingszentrum seiner Art. Nationale und internationale Experten aus den Bereichen Sicherheit und Gesundheit schätzen die einzigartigen Trainingsmöglichkeiten. Bereits seit dem Sommer nutzen auch die lokalen Einsatzorganisationen die Infrastruktur des Zentrums intensiv. Im August und September waren rund 50 Sanitäter des Eisenerzer Roten Kreuzes zu Gast am Simulationskrankenhaus.

An die Leistungsgrenzen

„Verschiedenste Notfallszenarien wurden hier unter Einsatz modernster Technik sowie von Statisten realitätsnah durchgespielt. Von,spielen‘“ kann jedoch keine Rede sein“, berichtet Benjamin Roszipal, Leiter des Instituts für Notfallsimulation am SIM-Campus. "Diese Art von Weiterbildung ist eine ganz neue, hocheffektive Sache. Wir bringen in der Simulation selbst Profis wie die Eisenerzer Sanitäterinnen und Sanitäter an ihre Leistungsgrenzen und ermöglichen ihnen so neue Lernerfahrungen.“

Realistische Bedingungen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Summertime Emergencies“ im August wurden häufige Notfälle in der Sommerzeit, wie beispielsweise die Versorgung von schweren allergischen Schocks, von verunfallten Tauchern sowie der gängigsten Arbeits- und Freizeitunfälle trainiert. Ein spezieller Fortbildungstag im September– der „Traumaday“ – fokussierte auf die Versorgung Schwerstverletzter. Maßnahmen wie das rasche Assessment, die effektive Schmerztherapie sowie Notfallintubation und Beatmung wurden perfektioniert und unter hochrealistischen Bedingungen angewandt. Auch die Versorgung von Corona-Patienten war bei den Fortbildungen Thema.

Professionelles Trainingsangebot

Das professionelle Trainingsangebot freut auch Günter Lengauer, Leiter der Ortsstelle Eisenerz: „Diese Fortbildungsreihe wird nicht die Letzte gewesen sein. Wir und das Team des SIM-Campus arbeiten seit vielen Monaten eng zusammen und bauen unsere Zusammenarbeit kontinuierlich aus. Das Simulationskrankenhaus sowie die anderen noch hinzukommenden Trainingsschauplätze des Campus sind die perfekten Orte, um realitätsnah die Versorgung schwer Verletzter und Erkrankter zu erlernen und zu trainieren. Das werden wir nutzen, so oft wir können.“

Fortsetzung folgt

Auch Bürgermeister Thomas Rauninger zeigt sich begeistert: „Von diesen Fortbildungen am SIM- Campus profitieren nicht nur die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rot-Kreuz-Dienststelle Eisenerz, die hier einzigartige Trainingsmöglichkeiten vorfinden, sondern all jene, die in der Region leben oder Urlaub machen – allen voran natürlich die Eisenerzerinnen und Eisenerzer.“
Die monatlichen Fortbildungen mit dem Roten Kreuz werden jedenfalls fortgesetzt. Bereits im Oktober findet die nächste Veranstaltungsreihe statt, dann zum Thema „Häufige Notfälle im Winter“.

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