Erste Hilfe für die Seele an der HLW Leoben

Der Workshop an der HLW Leoben sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler für das Thema seelische Gesundheit.
  • Der Workshop an der HLW Leoben sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler für das Thema seelische Gesundheit.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Verena Riegler

Schonungslos und offen befassten sich die Schülerinnen und Schüler der HLW Leoben in einem Workshop mit dem Thema "seelische Gesundheit"

LEOBEN. „Verrückt? Na und!“ – unter diesem Motto steht das Schulprojekt der HLW Leoben, das in Kooperation mit dem Dachverband der sozialpsychiatrischen Vereine und Gesellschaften Steiermark durchgeführt wird. Dabei wird offen über psychische und seelische Erkrankungen gesprochen. In Workshops befassten sich die jüngsten Schülerinnen und Schüler deshalb auch heuer wieder mit dem Thema seelische Krankheiten und Krisen. 

Erste Hilfe für die Seele

Behutsam wurden die Jugendlichen in das Thema eingeführt und konnten erkennen, dass mitunter auch berühmte Menschen psychische Probleme oder Erkrankungen haben können und man sich dafür nicht schämen muss. Im zweiten Teil des fünfstündigen Workshops erarbeiten die Mädchen und Burschen selbst Lösungen zu verschiedenen Aufgabenstellungen. So erstellten sie etwa einen „Erste-Hilfe-Koffer für die Seele“ und präsentierten diesen anschließend der Gruppe.

Großer Respekt

Besonders emotional wurde es, als einer der Workshops-Leiter eine Lebensgeschichte erzählte und nach und nach klar wurde, dass er von seinem eigenen Leben, seinen psychischen Krankheiten und deren Auswirkungen berichtete. „Der Workshop bietet mir die Gelegenheit offen über mein seelisches Wohlbefinden zu sprechen. Das war nicht immer leicht für mich, da meine Erkrankung gesellschaftlich noch immer ein Tabu ist und gerne mit arbeitsscheu verknüpft wird“, meinte der Leiter. Die Schüler zeigten sich betroffen und beeindruckt von seiner Offenheit. „Mich hat die Lebensgeschichte von Jörg sehr berührt und ich habe jetzt noch mehr Respekt vor diesem Menschen, der sie uns so schonungslos und offen erzählt hat“, sagte eine Schülerin am Ende des Vormittags.

Sensibilisierung  für seelische Gesundheit

Petra Pointner, Initiatorin des Projekts, freute sich über den wiederholten Erfolg der Workshops: „Wir brechen damit das Schweigen und sensibilisieren unsere Schülerinnen und Schüler für das wichtige Thema seelische Gesundheit. Und das stärkt sie auch in ihrer eigenen sozialen Kompetenz und Problemlösungsfähigkeit“.

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