Mayr-Melnhof eröffnet ein weiteres Kleinwasserkraftwerk

Eröffnung Kleinwasserkraftwerk Lainsachbach: Oberforstmeister Lutz Pickenpack, Erzsebeth Mayr-Melnhof,  Franz Baron Mayr-Melnhof-Saurau, Forstdirektor Willibald Ehrenhöfer (v.l.).
  • Eröffnung Kleinwasserkraftwerk Lainsachbach: Oberforstmeister Lutz Pickenpack, Erzsebeth Mayr-Melnhof, Franz Baron Mayr-Melnhof-Saurau, Forstdirektor Willibald Ehrenhöfer (v.l.).
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

ST. MICHAEL. Nach dem Projekt Gößbach I in Leoben hat die Mayr-Melnhof Ökoressourcen GmbH in St. Michael ein weiteres Kleinwasserkraftwerk eröffnet. Die Kraftwerksanlage in der Vorderlainsach wurde mit einem Investitionsaufwand von 2,4 Millionen Euro errichtet und liefert jährlich 2,4 Giga-Watt-Stunden Ökostrom. Damit kann der Jahresbedarf von 600 Haushalten gedeckt werden.
Die Bauzeit für die Kraftwerksanlage betrug acht Monate, seit Mai dieses Jahres wird Strom in das Netz der Energie Steiermark eingespeist. Errichtet wurde auch eine 5,3 Kilometer lange Druckrohrleitung, die Fallhöhe beträgt 201 Meter.
Nachhaltigkeit
"Die Hauptintension bestand darin, bei der Umsetzung die wirtschaftlichen Benefits erneuerbarer Energie mit der nachhaltigen Nutzung der ökologischen Ressourcen unseres Forstguts so gut wie möglich zu verbinden. Das ist uns mit den bisherigen Kleinwasserkraftwerken gelungen", berichtete Franz Baron Mayr-Melnhof-Saurau, Eigentümer der MM Ökoressourcen GmbH.
Dem Projekt in St. Michael war ein rechtlicher Widerstreit vorausgegangen. Mayr-Melnhof wie auch die Firma Zotter-Bau-GmbH bemühten sich um Kraftwerksprojekte: In der Lainsach und am Lobmingbach. Jetzt sind beide Unternehmen am Projekt des Konkurrenzunternehmens beteiligt. "Es war eine kluge Entscheidung, zusammenzuarbeiten anstatt jahrelang zu streiten", betonte Oberforstmeister Pickenpack.

Zufriedenheit
"Wir wollten, dass diese Kraftwerksanlage nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird. Damit die Bauten in die Natur eingebettet werden konnten, haben wir viel Geld in die Hand genommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen", sagte MM-Forstdirektor Willibald Ehrenhöfer.

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