S&B Award 2017 für steirisches Innovationsprojekt „iPrint“

NR Peter Haubner, Bettina Glatz-Kremsner, Clemens Holzer, Ute Schäfer, Ulrike Zefferer, Matthias Katschnig, Muamer Ücal, Peter Thirring, KR Ernst Rosi
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  • NR Peter Haubner, Bettina Glatz-Kremsner, Clemens Holzer, Ute Schäfer, Ulrike Zefferer, Matthias Katschnig, Muamer Ücal, Peter Thirring, KR Ernst Rosi
  • Foto: Christian Georgescu
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LEOBEN. Das bereits mehrfach prämierte Projekt „iPrint“ – eine Kooperation der Medizinischen Universität Graz, der Montanuniversität Leoben, der TU Graz und der Obdacher Firma HAGE Sondermaschinenbau – wurde am 29. Mai 2017 in feierlichem Rahmen von einer hochkarätigen Jury mit dem S&B Award 2017 des Rudolf Sallinger Fonds ausgezeichnet.

iPrint“ ist ein gemeinsames Projekt der Medizinischen Universität Graz, Forschungseinheit für Experimentelle Neurotraumatologie (Gesamtprojektleitung Ute Schäfer) der Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung (Projektleitung Matthias Katschnig) sowie der Firma HAGE Sondermaschinenbau aus Obdach. Ziel des Projektes ist es, passgenaue Schädelimplantate während der Operation herzustellen und direkt einzusetzen, sodass Patientinnen und Patienten künftig eine Zweit-Operation erspart bleibt. Derzeit werden Implantate für die Behandlung von Traumata, Tumoren oder Knochenläsionen in der Regel klinikextern gefertigt. Dazu werden CT-Daten von Patientinnen und Patienten an kommerzielle Anbieter gesendet, die darauf basierend spezifische Implantate fertigen.
„Unserem interdisziplinären Team aus Technikern, Medizinern und Forschern ist es gelungen, einen 3D-Drucker zu entwickeln, der aus medizinisch zugelassenen Hochleistungskunststoffen passgenaue Schädelimplantate während einer Operation herstellen kann. Diese Implantate werden noch in der gleichen OP eingesetzt, wodurch eine Folge-Operation und die damit einhergehende Mehr-Belastung für Patient und Gesundheitssystem vermieden werden kann", so Matthias Katschnig (Projektleitung Montanuniversität Leoben).

Mit dem S&B Award prämiert der Rudolf Sallinger Fonds frühphasige Kommerzialisierungsideen, die auf einer wissenschaftlichen Leistung beruhen, mit einem Geldpreis in der Höhe von 20.000 Euro, Mentoringleistungen sowie weitere Unterstützungsangebote für die Kommerzialisierungsidee.

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