14.12.2017, 14:34 Uhr

"Defi" am Leobener Hauptplatz in Betrieb

Neuer Defibrillator am Leobener Hauptplatz: Josef Himsl, Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes Leoben, Bürgermeister Kurt Wallner undWalter Fuhrmann, Obmann von styriamed.net Leoben (v.l.) (Foto: leopress)

Das Gerät ist frei zugänglich und rund um die Uhr verfügbar

LEOBEN. Am Standort Hauptplatz 1 beim Alten Rathaus Leoben, gegenüber des Eingangs zum ehemaligen Familienbüro, wurde ein Defibrillator installiert.  Das Gerät ist 24 Stunden verfügbar und kann im Ernstfall Leben retten. Auf Initiative des Ärzteverbundes „styriamed.net“ hat jetzt auch Leoben ein öffentlich zugängliches und von der Stadt Leoben finanziertes Gerät. „In Leoben gibt es bereits an vielen Standorten Defibrillatoren, dieser hier ist jetzt rund um die Uhr greifbar. Das ist besonders wichtig, weil der Hauptplatz von vielen Menschen frequentiert wird und im Notfall jede Minute zählt“, sagte Bürgermeister Kurt Wallner zur Standortwahl.

Selbst aktiv werden

„Gehen Sie nicht vorbei, wenn Sie sehen, dass jemand Ihre Hilfe braucht“, bittet der Kardiologe Walter Fuhrmann, Obmann von styriamed.net Leoben, die Bevölkerung als Ersthelfer im Notfall kuragiert zu handeln. Sein Appell: "Den Notruf 144 wählen, Passanten zur Mithilfe auffordern und im Fallle eines Herz-Kreislauf-Problemes unverzüglich mit der Herzdruckmassage beginnen. Dann nach „dem Defi“ schicken."

Nichts falsch machen

„Mit dem Defibrillator kann man nichts falsch machen“,  betont Josef Himsl, Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes Leoben. Der „Defi“ entscheidet selbst, ob er einen Impuls auslöst oder nicht. Der Defibrillator kann verwendet werden, auch wenn der Patient oder der Ersthelfer einen Herzschrittmacher haben. Wenn man den Defibrillator aus dem Gehäuse holt, entsteht dabei ein lauter Alarmton, der beim Schließen der Box wieder endet. Der Defibrillator ist batteriebetrieben und wird alle fünf Jahre überprüft.
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