24.03.2017, 11:32 Uhr

Mehr Geld für den Handballclub

Das Rückraum-Talent Sebastian Spendier hat sich bei Union Leoben prächtig entwickelt und spielt in der kommenden Saison bei Schwaz Handball Tirol. (Foto: GEPA pictures/Hans Oberlaender)

Der Gemeinderat der Stadt Leoben bekannte sich zur Förderung der Jugendarbeit und des Spitzensports bei Union Juri Leoben.

LEOBEN. Eine gute Nachricht aus der Gemeinderatssitzung vom gestrigen Donnerstag gleich zu Beginn: Mehrheitlich beschlossen wurden die Rechnungsabschlüsse der Hoheitsverwaltung (mit einem Haushaltsüberschuss von 928,290,59 Euro) und der Stadtwerke Leoben (mit einem Minus von 179.367,24 Euro). Erträgen von 21,4 Millionen Euro stehen Aufwendungen von 21,6 Millionen Euro gegenüber.
Erfreulich deshalb, weil die prognostizierte negative Finanzspitze von 915.100 Euro ist nicht eingetroffen. Auf der Ausgabenseite wurde massiv eingespart, gleichzeitig gab es mehr Einnahmen. Daher ergibt sich ein Haushaltsüberschuss von mehr als 928.000 Euro. Davon werden 134.000 Euro der allgemeinen Rücklage zugeführt. 700.000 Euro werden als Sonderrücklage für künftige Projekte verwendet, 95.000 Euro verbleiben im ordentlichen Haushalt.


Sportliche Beschlüsse

Um die Jugendarbeit beim Handballverein Union Juri Leoben – der in der HLA, der höchsten österreichischen Spielklasse spielt – noch weiter verbessern zu können, werden seitens der Stadt Leoben und der Stadtwerke Leoben jährlich für drei Jahre in Summe 30.000 Euro mehr an Förderungen gewährt, die jährliche Unterstützung beträgt jetzt 95.000 Euro.
Der Verein engagiert sich zusätzlich mit ausgebildeten Trainern in fünf Volksschulen, um den Schülerinnen und Schülern wöchentlich die Möglichkeit zu geben, den Handballsport zu erlernen. Im neuen Bildungszentrum Pestalozzi wird seit Beginn des Schuljahres 2016/17 für die ersten und zweiten Klassen ein Schwerpunkt „Handball“ angeboten.
Auch das LE-Laufevent wird seitens der Stadt Leoben für drei Jahre mit 15.000 Euro pro Jahr gefördert.


Eisenbahnunterführung

Die ÖBB lassen die Bahnübergänge in Leoben in der Donawitzer Straße und Turnerstraße auf. Dafür wird aber eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer bei der Eisenbahnkreuzung Donawitzer Straße errichtet. Die Errichtungskosten von 750.000 Euro tragen die ÖBB, der finanzielle Anteil für die Stadt Leoben beträgt 25.000 Euro.
Aufgrund von 43 vorliegenden Anmeldungen wird ab dem Schuljahr 2017/18 die Volksschule Leoben-Seegraben als ganztägige Schulform (von 8 bis 17 Uhr) vorbehaltlich der Genehmigung der Steiermärkischen Landesregierung geführt werden.
Die Stadtwerke Leoben werden die Fernwärme in den Bereichen Schießstattstraße, Turmgasse/Steigtalstraße, Endresgasse 10 und Novopanstraße ausbauen und dafür 1,3 Millionen Euro investieren.
Für die sanierungsbedürftige Straße in den Klein-Gößgraben der Forstverwaltung Mayr-Melnhof leistet die Stadt Leoben einen Beitrag von 25 Prozent der Erhaltungskosten. Die Fahrbahn von der Wagscheid bis zum Almwirt wurde im Herbst 2016 planiert und abgewalzt, im Frühjahr wird die Fahrbahn saniert. ^WG
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.