05.01.2018, 14:42 Uhr

Pro & Kontra: “Oh Tannenbaum“

Dieses "schmücke" Bäumchen verliert seine Nadeln nicht und ist problemlos zu "entsorgen".

Wie lange darf der Christbaum stehenbleiben? Bis zum Dreikönigstag oder soll der Baum gleich nach den Weihnachtsfeiertagen entsorgt werden?

Pro: Wolfgang Gaube
Statt Schnee, rieseln die Nadeln

Hinter einem prächtigen Weihnachtsbaum steckt viel Mühe. Zuerst muss eine wirklich schöne Tanne gefunden werden (beim Christbaumhändler, nicht im Wald!), die dann aufwendig geschmückt wird. Und dieses Prachtexemplar soll nach den Weihnachtstagen aus dem Wohnzimmer verschwinden? Mitnichten, den Anblick des schmucken Bäumchens will ich noch länger genießen. Wenn der Baum immer mehr Nadeln verliert, kommt er in den Garten, dann haben daran auch die Vögelchen ihre Freude. Klingt das nicht alles sehr romantisch? Ist es aber nicht! Denn in Wirklichkeit ist mein "Nadelbaum" aus Plastik, er ist aufblasbar – und kitschig. Am Dreikönigstag habe ich die Stöpsel herausgezogen, die Luft war draußen – aber auch die Weihnachtsstimmung war weg.

Kontra: Verena Riegler
Irgendwann ist genug wirklich genug
Ja, zugegeben, ich bin ein riesiger Fan von Weihnachten. Das Fest künstlich in die Länge zu ziehen, muss dann aber doch nicht sein. Ehrlich gesagt findet diese besondere Zeit des Jahres ist für mich mit dem 26. Dezember, dem letzten Weihnachtsfeiertag, auch tatsächlich ein Ende. Das Stehenlassen des Weihnachtsbaums bis zum 6. Jänner, dem Dreikönigstag, ist mehr Gewohnheit, als echte Überzeugung. Besonders wenn man bedankt, dass wir teilweise schon ab Oktober mit diversen Weihnachtsartikeln belästigt werden, muss irgendwann auch wieder Schluss sein. Vor allem die "grünen Blätter" reißen mich bald nicht mehr zu musikalischen Jubelstürmen hin sondern sind spätestens dann, wenn der Besen zum dritten Mal am Tag zum Einsatz kommt, nur noch lästig.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.