Sicherheit
Zwei neue Waffenverbotszonen im 2. Bezirk

Praterstern und Donaukanal: Verboten sind sämtliche Gegenstände, mit denen man Gewalt ausüben kann
2Bilder
  • Praterstern und Donaukanal: Verboten sind sämtliche Gegenstände, mit denen man Gewalt ausüben kann
  • Foto: Maier
  • hochgeladen von Kathrin Klemm

Mehr Sicherheit in der Leopoldstadt: Am Praterstern und an einem Teil des Donaukanals sind gefährliche Gegenstände bis Ende April verboten.

LEOPOLDSTADT.  Seit vergangener Woche gibt es im 2. Bezirk zwei Waffenverbotszonen. Sie betreffen Praterstern, Kaiserwiese und Venediger Au sowie den Donaukanal zwischen Augartenbrücke und Salztorbrücke. Damit will man für mehr Sicherheit sorgen und gefährliche Angriffe vorbeuge.

Die Zonen unterschieden sich in einem Punkt: Beim Praterstern gilt das Verbot ganztägig, beim Franz-Josef Kai von 8 bis 20 Uhr.

Verbot mit Ausnahmen

"Eine Waffenverbotszone dient der möglichsten Vorbeugung von gefährlichen Angriffen", so das Sicherheitspolizeigesetz. Als Waffen werden jene Gegenstände definiert, mit denen Gewalt gegen Menschen oder Sachen ausgeübt werden kann. Jedoch handelt es sich um kein absolutes Verbot. Ausgenommen sind Personen, die eine waffenrechtliche Bewilligung haben, zum Beispiel Jäger. Auch wer eine vermeintliche Waffe zur "unmittelbaren Berufsausübung" benötigt, darf diese bei sich tragen. Ein Installateur mit einer Rohrzange muss sich also keine Sorgen machen. 

Hat die Polizei einen dringenden Verdacht, darf sie Kleidung und Fahrzeug der betreffenden Person durchsuchen. Findet man eine Waffe, wird diese beschlagnahmt. Darüber hinaus droht eine Strafe von bis zu 500 Euro oder eine Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen.

Ludwig fordert Ausweitung

"Das Waffenverbot am Praterstern bremst die Bemühungen von Stadt, Bezirk und Kulturschaffenden, den zentralen Platz der Leopoldstadt attraktiver zu machen und sein Image zu heben", so Bezirkschefin Uschi Lichtenegger (Grüne). Zudem sei der Bezirk alles andere als ein Kriminalitäts-Hotspot.

Geht es hingegen nach Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), soll das Verbot sogar auf ganz Wien ausgeweitet werden. Denn man soll sich in der ganzen Stadt sicher fühlen.

Schreiben Sie uns!

Wie ist Ihre Meinung? Schicken Sie einen Leserbrief an leopoldstadt.red@bezirkszeitung.at oder an bz-Leopoldstadt, Weyringergasse 35, 1040 Wien.

Praterstern und Donaukanal: Verboten sind sämtliche Gegenstände, mit denen man Gewalt ausüben kann
Nicht verboten sind vermeintliche Waffe zur "unmittelbaren Berufsausübung".  Ein Installateur mit einer Rohrzange muss sich also keine Sorgen machen. 
Autor:

Kathrin Klemm aus Leopoldstadt

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

8 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.