Kostnix-Laden Rottenmann
Teilen und Tauschen anstatt Verschwenden
- Die Gründerinnen Evelyn Duhs und Barbara Thalhammer freuen sich immer über den Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern.
- Foto: Nathalie Polz
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Der Kostnix-Laden im evangelischen Pfarrhaus in Rottenmann erfreut sich seit der Eröffnung im Dezember 2021 größter Beliebtheit. Mit dem Konzept "Bringen, Teilen, Tauschen und Wiederverwerten statt Verschwenden" soll Menschen in Notsituationen geholfen werden.
ROTTENMANN. Ein bunt gemischtes Sortiment sowie steigende Besucherzahlen und ein breites Interesse ziehen nicht nur Stammkunden Woche für Woche an, sondern auch Menschen aus dem ganzen Bezirk und darüber hinaus. Seit der Eröffnung im Jahr 2021 ist eine deutliche Entwicklung erkennbar: Mehr als doppelt so viele Besucherinnen und Besucher bringen ihre Sachspenden vorbei. Der Laden soll ein Begegnungsort sein, wo sich Menschen austauschen können und dabei ein Miteinander spürbar wird.
- Die Wertschätzung der Waren hat im Laden für die Inhaberinnen höchste Priorität.
- Foto: Nathalie Polz
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Wertschätzung der Waren
"Wir sind kein Flohmarkt, uns liegt die Wertschätzung für die Waren, die wir haben, sehr am Herzen. Gebrauchtes wird bei uns so präsentiert, dass die Dinge einen neuen Wert bekommen."
Evelyn Duhs und Barbara Thalhammer, Gründerinnen
Einen besonderen Anteil nehmen dabei die Mitmenschen ein, die gerade in dieser schwierigen Zeit in eine finanzielle Notsituation kommen und dabei finden, was sie wirklich brauchen. Einige Stammkunden bringen jede Woche Waren, die sie spenden möchten. Es kommen jedoch auch immer wieder neue Gesichter aus dem gesamten Bezirk Liezen, um das Konzept zu unterstützen.
- Kleidungsstücke aller Art werden gerne im Kostnix-Laden angenommen.
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Die evangelische Pfarrgemeinde Rottenmann stellt ihre Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Es werden verschiedene Artikel wie Kleidung aller Art, Bücher, Geschirr und Deko angenommen. Da der Lagerplatz jedoch begrenzt ist, kann pro Besuch nur zirka eine Bananenschachtel mit Artikel entgegengenommen werden.
"Ich kannte diese Art von Geschäft nur aus den Städten. Meiner Meinung nach sollte die Idee auch auf dem Land mehr umgesetzt werden."
Barbara Thalhammer, Inhaberin
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