FPÖ stellte Regierungsprogramm in Liezen vor

Hannes Amesbauer, Albert Royer und Stefan Hermann (v. l.).

Im Liezenerhof fanden sich die drei FPÖ-Politiker zu einem gemeinsamen Termin ein. Dabei wurde das Regierungsprogramm der neuen türkis-blauen Bundesregierung vorgestellt. Besonderes Augenmerk richten die Freiheitlichen wieder auf die „zunehmende Islamisierung und Radikalisierung der Flüchtlinge, die in unser Land kommen“, so Stefan Hermann, Klubobmann des Freitheitlichen Landtagsklubs. Für ihn stellt sich hier ein beängstigendes Weltbild ein und die von allen angestrebte Integration ist, seiner Meinung nach, gescheitert. Für die FPÖ ist die Reformierung der Mindestsicherung für Flüchtlinge dringend durchzuführen. Bei dem angedachten Modell soll es für Asylwerber nur noch 550 Euro geben und es soll auch nur die Hälfte in bar ausbezahlt werden.

Härtere Strafen und mehr Polizei

„Härtere Strafen soll es in Zukunft auch für Sexualstraftäter, insbesondere für jene geben, die sich an Kindern vergehen“, so Landesparteiobmann-Stellvertreter der Steiermark Hannes Amesbauer. Innerhalb von Österreich wird die Schaffung von 2.100 Dienstposten der Polizei angestrebt. "Polizisten, die nicht hinter den Tischen verschwinden, sondern für die Bevölkerung sichtbar auf den Straßen sind", sagt Amesbauer. Damit gebe man den Menschen wieder mehr Sicherheitsgefühl, sind sich die drei Politiker sicher.

Regionale Themen 
Albert Royer sprach vor allem über regionale Themen. Besonders die Verkehrsprobleme rund um die Kreuzung Trautenfels liegen allen im Magen. "Leider wird es hier aber in den nächsten mindestens acht Jahren zu keiner Lösung kommen", so Royer. Für ihn ist es unverständlich, dass es beim geplanten Leitspital zu keiner Erweiterung des medizinischen Angebots kommen soll. Hermann meint dazu: „Eine medizinische Grundvorsorgung soll im Bezirk Liezen entstehen. Nur dann ist das neue Krankenhaus sinnvoll."
Auch eine Umfahrung für die Stadt Liezen will die FPÖ durchbringen. "Die Situation von der Autobahnabfahrt bis nach Weißenbach bei Liezen ist beschwerlich. Um hier aber zu einer Umsetzung kommen zu können, müsste ein Budget im dreistelligen Millionenbereich aufgestellt werden", berichtet Royer

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