Ortsreportage Gaishorn
So fördert die Gemeinde bezahlbaren Wohnraum und das Miteinander
- Gaishorn am See umfasst vier Ortsteile und ist als Wohnsitzgemeinde bekannt. 2015 wurde Treglwang in das Gebiet eingegliedert.
- Foto: Marktgemeinde Gaishorn
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Mit 1. Jänner 2026 lebten exakt 1.348 Personen in Gaishorn am See. In der 76,83 Quadratkilometer großen Marktgemeinde nehmen das Vereinsleben sowie der Zusammenhalt eine zentrale Rolle ein.
GAISHORN AM SEE. Die Marktgemeinde Gaishorn am See hat in den vergangenen Jahren viel dazu beigetragen, um leistbaren Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. "Den Wohnbau werden wir auch weiterhin forcieren", berichtet Bürgermeister Werner Haberl. Dazu wurde das kinder- und familienfreundliche Angebot weiter ausgebaut: Neben dem Neubau der Volksschule mit Mehrzwecksaal in Gaishorn wurde der Kindergarten in Treglwang umfassend saniert. Eine Freiluftklasse sowie die Nachmittagsbetreuung runden das Maßnahmenpaket ab. Zudem können sich die Einheimischen bei Bürgerbeteiligungsprojekten im Rahmen des "Smart-Village-Konzepts" selbst einbringen.
Die Verbauung des Köberlbaches wird noch ein paar Jahre in Anspruch nehmen. Das Millionen-Vorhaben hat das Ziel, den Siedlungskern von Gaishorn mit einer Infrastruktur bis zum 100-jährigen Bemessungshochwasser zu schützen. Währenddessen konnte das Wildbach-Projekt in Treglwang abgeschlossen werden, ebenso wie die Sanierung des dortigen Bahnhofs.
- Schmuckstück der Gemeinde: die neu gebaute Volksschule mit Mehrzweckhalle
- Foto: Marktgemeinde Gaishorn
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Aufgrund des ausbleibenden Regens in weiten Teilen des Frühlings und Sommers rief die Gemeinde die Bevölkerung auf, mit dem Wasser sorgsam umzugehen. Aus diesem Grund werden eine Fülle an Maßnahmen gesetzt. Unter anderem wird im Ortsteil Au die 900 Meter lange Wasserleitung komplett erneuert und geprüft, ob ein Tiefbrunnen gebaut werden kann. Mittels bis zu 40 Meter tiefen Probebohrungen und einer hydrologische Untersuchung soll in den nächsten Wochen entschieden werden, ob das Projekt umsetzbar ist.
Neue Heimat für die Fußballer
Eine ungewöhnliche Saison erlebt der FC Gaishorn derzeit: Wegen eines Komplettumbaus am Vereinsgelände werden diesen Herbst alle Spiele zu Hause ausgetragen, im Frühjahr stehen dafür ausschließlich Partien in der Fremde am Spielplan. Die Arbeiten haben bereits begonnen, das Vereinshaus wird neu gebaut und soll Spielern und Zuschauern dann eine moderne Infrastruktur bieten.
- Das Vereinshaus des FC Gaishorn wird neu gebaut. Deswegen wurde sogar der Spielplan angepasst.
- Foto: Marktgemeinde Gaishorn
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Der Gaishorner See gilt als Naherholungsgebiet für Einheimische und Gäste. Fischen, Radfahren, Spazierengehen oder einfach die Natur genießen – der See ist ein Juwel der Gemeinde. In den letzten Jahren boomt außerdem das Camping, was auch auf die optimale Autobahn-Anbindung zurückzuführen ist. Wie Bürgermeister Haberl berichtet, besuchten heuer sogar Störche das Gebiet.
Ehre, wem Ehre gebührt
Die Gemeinde hat heuer erstmals seit fast 25 Jahren wieder einen "Ehrungstag" durchgeführt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Würdigung zahlreicher Persönlichkeiten, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg Großartiges für die Gemeinde, die Vereine und den gesamten Ort geleistet haben. "Das Vereinsleben ist einzigartig, der Zusammenhalt großartig", betont der Bürgermeister und fügt an: "Die Vereine sind nun mal das Rückgrat der Gemeinde."
Mehr Infos zu den unterstützenden Unternehmen:



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